Montag, 19.06.2017

Shopping Tag in Wellington

 

Am Donnerstag habe ich abends auf die Kinder aufgepasst. Wir hatten einen tollen lustigen Abend. In der Mall haben wir uns Essen gekauft und sind dann nach Hause und haben Trolls geschaut. Das Schlafen gehen war auch kein Problem und ich bekam gute Nacht Umarmungen und Küsse.

Freitag war der kleine krank und der große hatte eine Schuldisco. Daher habe ich Abends auf den kleinen aufgepasst.

Samstag musste ich dann raus. Nach Wellington ein Stadtbummel machen und die Cuba Street besuchen. Ich glaube zur Zeit ist etwas wie Sommerschlussverkauf vieles ist reduziert da habe ich natürlich zu geschlagen.

  Decke im Bahnhofsgebäude Porirua

Mein erstes Ziel war der Comicbuchladen, seit ich mir dort mein ersten Comic gekauft habe bin ich Fan geworden. Ich habe wieder nach einem Comic gesucht der in sich abgeschlossen ist, da ich mir hier lieber keine Reihe an Comics zulegen möchte. Der neue Comic heißt „PLUTONA“, da geht es um Kinder die eine tote Superheldin finden und wie sie dann damit umgehen.

Mir gefallen aber auch die Kinderbücher hier, von denen habe ich mir drei gekauft. Eins ist ein erfolgreiches Buch über einen Kiwi und sein erstes Ei. Ein anderes enthält vier Maori Legenden und in dem dritten geht es um einen Soldaten und einen Hund die den ersten Weltkrieg zusammen überleben.

Die haben hier einen Laden namens „SMIGGLE“ dort habe ich mir schon einige Sachen gekauft. Eigentlich ist es ein quietscht bunter Schreibwarenladen für Kinder, aber mir gefallen die Sachen trotzdem. Der Laden kommt aus Australien, es gibt Läden hier und ein paar in Asiatischen Ländern und Großbritannien.

Seit letzter Woche sitzt ich an einem „Scrapbook“ für die Jungs. Ich habe dafür lange nach einem passenden Buch und Stickern gesucht, war eine lange Zeit dafür unterwegs. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu gestalten. Am Anfang habe ich den Jungs geschrieben was ich gerne mit ihnen gemacht habe und fast auf jeder Seite habe ich Songtexte eingeklebt die ich mit den Jungs zusammen gehört habe.

 

Montag, 05.06.2017

Queen Charlotte Track

Der „Queen Charlotte Track“ ist eigentlich eine vier Tage Wanderung. Es ist aber auch möglich Teilabschnitte zu wandern. Zu den Abschnitten kommt man mit einem Boot. Auf dem Weg zum Startpunkt, sah ich Robben und Vögel und die Spitzen von Delfinen. Der Fahrer hielt an und wir waren umgeben von Quallen. Das sah wirklich unglaublich aus, so viele auf einer Fläche zu sehen.

Das ganze Gebiet dort heißt Marlborough Sounds und besteht aus Wasserwegen und kleineren Inseln. Auf manchen Inseln leben nur Tiere und Menschen dürfen sie nicht betreten.

Am Anfang des Weges gab es ein Denkmal für James Cook und die Geschichte des „Queen Charlotte Track“ Den er gewandert ist. Auch wie die Maori dort hin kamen nach dem sie schon die Nordinsel besiedelt hatten.

 

Die Vegetation entspricht der die ich auch beim „Abel Tasman“ gesehen haben. Ist auch gleich um die Ecke könnte man sagen. Ich habe viele Vögel gehört und habe oft einen Fantail gesehen, den Namen haben sie durch ihren „Fächerschwanz“, so ist auch ihr Deutscher Name. Leider sind sie sehr schnell auch wenn sie gerne um mich herum geflogen sind konnte ich nur einen auf ein Foto kriegen.

Ich habe auch zwei Laufvögel gesehen, weiß aber nicht welche Art das ist. Kann aber nicht eine Kiwiart sein, da diese Nachtaktiv sind.

Der Weg war angenhem es ging immer wieder hoch und runter. Immer wenn es länger Hinauf ging sagte ich mir „Du hast die Teufels-Treppen geschafft das hier ist nichts dagegen.“ und dann füllte sich das schon gar nicht mehr so schwer an.

Die Aussicht auf das Meer war toll habe immer mal wieder tolle Blicke auf das Meer gehabt.

Ich bin fünf Stunden gewandert und musste dann leider noch eine Stunde warten auf das Boot das mich zurück nach Picton brachte.Es war sehr kalt ich trug zwei Jacken, Mütze und Handschuhe. Ich habe mich dann gewundert als ich das Boot betrat und dort eine Familie sah wo der Vater und die Tochter in kurzer Hose und Flip Flops herum liefen. Denke mal es waren Kiwis die sind da immer nicht so.

 

Samstag, 03.06.2017

Auf der Südinsel (Picton)

Zum letzten Mal fahre ich noch einmal auf die Südinsel :)

Diesmal nicht mit dem Flieger. Mit der Fähre fuhr ich heute und Montag wieder zurück. Es ist "Queens Birthday", der inoffizielle Nationalfeiertag der Briten. Da Neuseeland auch die Queen als Oberhaupt wird er hier natürlich auch gefeiert.

-Check In- ist um 7:00 Uhr die Fähre fährt um 8:00 Uhr los. Eigentlich immer später, die Zeiten werden da nicht so genau genommen. Auf jedenfall musste ich erstmal zur Fähre (Wellington) kommen. Der erste Bus fährt um 6:20 Uhr dies hieß für mich früh aufstehen 😑. War aber durch fühes ins Bett gehen dann doch nicht so schlimm wie gedacht. 

Drei Stunden fuhr ich von Wellington nach Picton. Ich bin auf der fahrt immer Mal wieder eingenickt, aber richtig schlafen konnte ich nicht. Auch weil ich alleine unterwegs war und nicht meine Sachen außer Sicht lassen wollte. Ansonsten war die Fahrt ganz angenehm. 

In Picton angekommen musste ich mich erstmal orientierten, als ich mein Hostel gefunden habe sah es von außen nicht so dolle aus. Es ist aber sehr toll. Alles bunt und wild gemustert zusammen gemixt. Für den Preis top.

Ich habe meine Sachen abgeladen und erstmal den Ort erkundigt, viel ist hier nicht. Der Ort ist von Hügeln umschlossen. Es gibt einen Yachthafen und kleine Einkaufsläden in denen war ich ein bisschen bummeln. Fotos habe ich natürlich auch gemacht 😁.

 

Ein kleines Ökologisches Aquarium gibt es hier. Einige Tiere wie ein Stachelrochen oder ein Zwerg Pinguin sind dort nur zum Aufpeppeln um dann wieder in die Wildnis entlassen zu werden. Es gab dort auch Schildkröten, diese sind aber nur dort weil sie ihren Besitzern, die sie als Haustiere gehalten haben weggenommen wurden sind. 

In einem Raum gab es auch Vögel, die mit zwei Hasen und einem Laufvogel zusammen in einem Käfig waren. Auch die Feinde der heimischen Tiere Ratten und Mäuse gab es dort. Drei Rattenarten gibt es in Neuseeland, die erste wurde durch die Maori auf die Insel gebracht, die zweite durch die Besiedlung der Engländer und die dritte durch Schifffahrten. Die Ratten sind eine große Bedrohung, da sie die heimischen Tiere vorallem töten und sich unaufhaltsam vermehren. Im mitten des letzten Raumes gab es noch zwei Gehäge mit Tuataras ➡ Blogeintrag "Tuataras"

 

Nachmittags bin ich noch am Wasser entlang und habe mich gefreut, weil ich einen Stachelrochen in freier Wildbahn rum schwimmen gesehen habe.Dieser hat seine Floss aus dem Wasser gehalten als ob er mir zuwinken würde.-Ich habe das einem Kiwi in Hostel erzählt und er meinte dann ja selbst die Tiere sind hier freundlich.

 

Samstag, 03.06.2017

Zwerg Pinguin

Die Geschichte zum Zwerg Pinguin fand ich genau so interessant wie zu den Tuataras , dass ich sie gerne erzählen möchte​. 

Jeden Frühling bekommen die Leute in der Aufpeppelstation viele Baby Pinguine geschickt. Dies liegt daran das Zweg Pinguine nicht gerade fürsorgliche Eltern sind. Sie legen zwei Eier. Auf diesen sitzen sie dann. Mal der Vater Mal die Mutter der andere geht dann Fischen. Ist aber ein schlechtes Jahr mit wenig Fisch wird nur das stärke Pinguinkind gefüttert. Das schwächer geht dann nach einer Weile weg vom Nest und wird dann hoffentlich von Wanderern gefunden, so das es aufgepeppelt werden kann.

Eine andere Sache ist, dass sobald das Pinguinkind das Nest verlässt und zur Zeit ,wenn die Mutter wieder kommt nicht dort ist. Geht sie zurück ins Wasser und kommt nicht wieder zum Nest zurück. Sie sucht nicht und sie ruft nicht nach dem Pinguinkind

Interessant ist das das jagen von Fischen den Pinguinen nicht beigebracht wird. Sind sie alt genug gehen sie auf dem Nest raus und ins Wasser ohne das ihnen das die Eltern gezeigt haben.

Dies ist gut für die Helfer, da sie dem Pinguin das Fische fangen nicht beibringen müssen und auch gut ist das ein Zwerg Pinguin der von Menschen aufgezogen ist nicht denkt er sei ein Mensch sondern immer weiß das er ein Zwerg Pinguin ist 🐧

Samstag, 03.06.2017

Tuataras

Zu der Zeit als ich im Aquarium war gab es gerade eine Führung mit Fütterung, diese fing bei den Tuataras an. Es war sehr interessant was der Mann dort erzählte. Ersteinmal wenn ich in den vorigen Blog Einträgen gesagt habe Tuataras seien Eidechsen, das ist falsch und sie sind auch keine Dinosaurier. Sie sind eine ganz eigene Art. Dort leben drei Tuataras zwei Brüder einer Art und eine ein Tuatara eineren anderen Art. Die Art der Brüder ist dabei auszusterben. Tuataras gab es vor vier Millionen Jahren überall auf der Welt nur nicht in Neuseeland. Dort sind sie irgendwann hin gekommen und waren so von den Raubtieren sichher. Bis zur Besiedlung des Menschen. Seit dem gibt es diese eine Art der Brüder ( ich weiß nicht mehr welche Art es ist) nur noch auf der "Brothers Island" ja so heißt die wirklich. Das Problem ist nun das es nur noch 40 Weibchen insgesamt dieser Art gibt. Das Klima bestimmt das Geschlecht. Kalt = Weibchen, Warm = Männchen. Da das Wetter in letzter Zeit beim Eierlegen wärmer war schlüpften nur Männchen. Darum versuchen sie die Brüder nun zu Paaren. Tuataras können bis zu 250 Jahre alt werden und werden meist erst mit 40 Jahren sich Paaren.

Die andere Tuatara hat der Mann auf die Hand genommen und wir durften sie anfassen. Dazu hat er gesagt das wir nicht den Kopf anfassen sollten, da sie zubeißen könnte. Dies tut nicht weh, aber es könnte sein das die Tuatara ihren Mund nicht mehr öffnet. Dir können bis zu einer Stunde ohne einen Luftzug zu holen auskommen

Montag, 22.05.2017

Te Papa - Gallipoli

 Bei meinem letzten „Te Papa“ Besuch war die Schlange zum „Gallipoli“ (über den 1 Weltkrieg der Neuseeländer, Australier,Engländer und Franzosen gegen die Türken. Die Aufmerksamkeit ist hier natürlich auf die Neuseeländer/Australier gerichtet) sehr lang. Heute bin ich dann nochmal hin - keine schlange. Am Anfang ist ein Soldat in Übergröße zu sehen. Dieser schießt gerade während er sich sein Wunde hält. Es gibt verschiedene Räume im ersten geht es um den Anfang - wie sie ankommen, sich durchschlagen und alles Aufbauen. Die Räume beginnen immer mit der Geschichte einer oder auch einmal mehrerer Personen, diese sind in einem Raum übergroß dargestellt. Sie sehen wirklich echt aus und immer wenn ich länger auf sie geschaut habe wirkte es als würden sie sich bewegen, die wurden sehr gut gemacht. Ich habe einige Fotografiert, aber ich war mir nicht sicher ob ich es überhaupt machen soll. Einerseits ist es Kunst, aber auf der anderen Seite ist es auch ein komisches Gefühl davon ein Foto zu machen.

So habe ich bei der zweiten Figur kein Foto gemacht, zu sehen ist ein Arzt der vor einem zugedeckten Toten kniet. Im zweiten Raum wird auch etwas über ihn und seine Arbeit erzählt. Es gibt ein mit Miniatursoldaten dargestelltes Lager. Zu sehen ist ein Hügel in einem Glaskasten, die Tunnel die gegraben wurden, werden so gut dargestellt. Außerdem gibt es ein Bildschirm mit einem X-Ray Skelett. Auf der linken Seite werden verschiedene Geschosse gezeigt und auch eine Granate und eine Vakuumwelle. Nun ist es möglich auf einen Knopf zu drücken und am Skelett werden die verschiedenen Geschosse in Zeitlupe dargestellt, danach wird nochmal beschrieben was genau da nun passiert ist und jeweils ein Soldat genannt der verwundet wurde und überlebt hat und einen der gestorben ist. Leider konnte ich nicht alle lesen, da dort die Kinder immer wieder auf die Knöpfe gedrückt haben. Des weiteren gab es eine kleine Darstellung wie nah sich die Feinde waren. So nah das leicht eine Granate zu dem nächsten Schützengraben geworfen werden konnte und die jeweiligen Gräben wurden unterbuddelt. Als Aktivität konnte ich dann versuchen mit einem Periskop war es glaub ich versuchen zu schießen und zu treffen, was leider unmöglich ist. Im Hintergrund sind die ganze Zeit rufe und Schießgeräusche zu hören.

Im dritten Teil geht es um die Essenssituation, Hunger, Durst, Krankheiten und die Hitze. Die Figur sitzt und hält in einer Hand ein Stück Brot mit „Beef“ war das glaube ich und in der anderen die Dose. Auf ihm und dem Essen sind Fliegen. Er sieht sehr erschöpft aus und schwitzt. Im Hintergrund summen Fliegen und eine Stimme mit seinen Worten ist zu hören, wie auch bei den anderen Figuren. Im Raum danach waren „Kisten“ gestapelt an der Wand. Einige zum heraus ziehen. In einer waren die Essen und Trink Rationen. An der Wand hängt ein Bild das jeder Soldat am Tag nur 2 Liter Wasser hatte und darunter ein Bild mit drei oder vier Badewannen und das wir heute 350 Liter pro Tag verbrauchen. Ein Soldat wurde zitiert und sagte das sie immer Durst hatten. Es gab auch Brot das so hart war, dass die Soldaten ihre Zähne zerstörte und der dortige Zahnarzt dort sehr viel zu tun hatte. Entschuldigung ich springe gerade immer ein bisschen hin und her, dort war viel zu sehen, beim schreiben fällt mir immer wieder etwas ein was noch zu sehen war.

Nun weiter im Text. In den unten Reihen war auch eine Schildkröte zu sehen, die waren dort Zahlreich vertreten und als Haustiere nach Hause mitgenommen wurden. Eine Schildkröte wurde genannt die heute immer noch lebt. Des weiteren stand dort ein Post Center mit einer Aktivität, die Frage: Was würdest du deinen Liebsten schreiben, wenn du nicht weiß ob und wie lange du noch leben wirst? An einer anderen Wand wurde die „Toilette“ gezeigt. Ein lang gegrabenes Loch mit Holzbalken zum darauf sitzen. Ein Soldat wurde zitiert der sagte das einige so schwach waren das sie in die Kloake fielen und zu schwach waren um dort wieder heraus zu kommen.

Auf zum nächsten Raum, vom weiten konnte ich schon Maori Kampfrufe hören. Im Raum wird eine Situation gezeigt in der ein Mann sitzend eine Waffe zwischen seinen Beinen hat. Ein zweiter hält die Munition und der dritte liegt anscheinend tot am Boden. Über diese Situation ist zu lesen, dass der Mann der geschossen hat nur noch drauf geschossen hat und nicht mehr wusste worauf er überhaupt Zielt, wenn ich es richtig verstanden habe. Ein großes Wandbild zeigte eine Situation in der die Türken von oben schossen. Viele Soldaten liegen tot am Boden oder werden gerade von einer Kugel getroffen, andere feuern. Durch eine Art Tunnel ging es zum nächsten Raum. Im Tunnel wurden zwei kleine Filme gezeigt, diese zeigen Situationen in den Tunnel. Das erste zeigt wie ein Feind in den Tunnel eindringt und den Soldaten tötet, der Feind kommt auf einen zu dann explodiert eine Granate. Im zweiten wird ein Soldat gezeigt der sich gerade im sitzen ruhig eine Zigarette anzündet. Als er plötzlich schreien aufspringt und schießend auf einen zu rennt.

Der letzte Raum, zu sehen ist eine Frau die weinend auf einem Hocker sitzt, mit Briefen in einer Hand. Dies ist eine Krankenschwester die auf einem Krankenhausschiff gearbeitet hat. Sie hoffte ihren Bruder dort zu treffen. Doch ihre Wege kreuzten sich nie. Eines Tages erhielt sie alle Briefe die sie ihren Bruder geschrieben hatte zurück Grund, Soldat ist verstorben. Diesen Moment zeigt diese Szene und eine Aufnahme ist zu hören, diese hat sie aufgenomm. In der Mitte des Raumes ist dieses Krankenhausschiff in Miniatur aufgestellt. Zu sehen sind die einzelnen Räume die es dort gab. Ein Restaurant, Operationsraum, Schlafsäle, extra Schlafsäle für die Hochrangigen Offiziere und ein Kommunikationsraum. Zitiert wurde eine Person die sagte das so viel zu tun war, dass es selten dazu kam nach Hause zu schreiben. Auch wurde erzählt, dass die Soldaten die dort auf dem Schiff ankamen erleichtert in die Betten vielen. Eine Schale stand am ende des Raumes mit Papierblumen. Auf diesen kann etwas geschrieben werden, für die Soldaten, die Zukunft etc. Diese kann dann im nächsten Raum in einen „Brunnen“ geworfen werden. 

Diese Ausstellung war sehr intensiv für mich. Es hat mich mitgenommen. An einigen Stellen war mir übel und es war eine beklemmende Atmosphäre. Alles ist aufwändig gestaltet und mitreißend. Wirklich gut gemacht und zeigt die ganzen Seiten eines Krieges an der Front. Meine Gastmutter sagte das sie dort noch nie war, da sie es zu traurig findet.

Spencer Westmacott

Jack Dunn

Rikihana Carkeek und Friday Hawkins

Sonntag, 21.05.2017

Die letzten Wochen

Hallo Leute :)

 

Keine Angst ich bin nicht verschollen. Die letzten zwei Wochen ist nicht viel passiert. Mit den Großeltern, dem Vater und dem großen war ich im Kino wir sahen uns „Guardians of the Galaxy 2“ an. Gestern war ich mit der Familie bei meinem zweiten Rugbyspiel der „Hurricanes“. Ich freue mich schon auf die „Lions Series“ dort treten die Britisch Irischen Lions gegen Teams aus Neuseeland an und die „All Blacks“. Leider ist das Spiel in Wellington schon ausverkauft, aber das günstigste Ticket kostet schon 149 Dollar. Da schaue ich mir das dann doch lieber im Fernsehen an.

Es ist sehr kalt geworden und ich muss sagen das ich nicht erwartet hatte, dass es dann doch so kalt wird. Außerdem regnet es die letzten Wochen wieder sehr viel.

Das Jahr ist nun leider bald vorbei. Ich versuche es noch so weit weg wie möglich zu schieben. Es ist komisch wie schnell es dann doch alles vorbei ist. Ich plane nun noch meine letzten Ausflüge und hoffe auch das ich alles in meinen Koffer bekomme.

Der Abschied wird auch anders sein, als auch Deutschland, da ich nicht weiß wann ich wieder zurück kommen werde. Ein Jahr ist so schnell rum, sobald es sich wie zu Hause anfühlt geht es auch schon wieder zurück.

 Das Erste zeigt gerade eine Dokureihe: Wildes Neuseeland, auch in der Mediathek zu sehen :D

 

Sonntag, 30.04.2017

Tongariro Crossing

Kia Ora. es wurde mal wieder ein etwas längerer Text. Ich habe versucht meine Eindrücke so gut wie es ging zu beschreiben. Natürlich auch wieder mit Bildern. Leider kann wie ich finde, aber weder das geschriebene Wort noch ein Bild meine Erfahrungen wirklich ausdrücken.                                                                                                                                     Liebe Grüße aus dem Land der langen weißen Wolken.

 

 

Wieder stand ein langes Wochenende an. Am Dienstag war der ANZAC DAY ( Australian and  New Zealand Army Corps). An dem Tag werden den Soldaten von Australien, Neuseeland und Tonga des 1 Weltkrieges gedacht. Meine Gastmutter gab mir den Montag da zwischen frei.

Also beschloss ich endlich den -Tongariro Alpine Crossing- zu wandern. Ich übernachtete in einem abgelegenen Hostel, dass sehr gemütlich war.

Am Sonntag fuhr ich um 6:30 Uhr los. Am Zielpunkt Mangatepopo ging es los. Schon bei meiner Ankunft tummelten sich eine Menge Leute am Startpunkt. Es sollen wohl täglich mehr als 700 Menschen dort wandern. Es ist einer der beliebtesten Wanderwege in Neuseeland. Viele Leute kamen mit Bussen. Mir gefiel es ganz gut das so viele Leute da waren. Ich kam öfters mit welchen in ein Gespräch und führte nette Unterhaltungen. Es gab auch welche die ich zwischendurch immer wieder sah, andere gar nicht mehr.

Ein Geruch von Algen lag in der Luft, dass war zumindest das erste woran ich dachte. Bis mir klar wurde das es Schwefelgeruch ist.

Der Weg fing flach an, danach ging es nach oben ein paar Stufen immer mal wieder. Beim ersten Schild machten viele eine Rast für ein Frühstück. Auf der Webseite rieten sie viel Wasser und Essen mit zu nehmen. Ich hatte drei Wasserflaschen, jede menge Nüsse und diese Pürierten Fruchtdinger für Kinder eingepackt. 

Der weitere Weg benötigte auch viel Energie den jetzt ging es steil raus nach oben in die Sonne. Dieser Weg wird auch -Treppenhaus des Teufels- genannt, nun weiß ich auch warum.

Zuvor war es sehr kalt, die Hügel um uns gaben uns Schatten. Ich trug Handschuhe, Fließjacke und Schal. Nach den ersten vielen Stufen schien die Sonne so stark, dass ich mich erst einmal Eincremte und mich Auszog. Es war aber noch nicht vorbei es ging noch höher. Immer wieder machte ich eine Pause zwischen den Stufen. So auch viele andere. So ging es immer höher und höher Stufe für Stufe. Ich dachte es hört gar nicht mehr auf. Bei jeder Kurve hoffte ich endlich oben zu sein.

Endlich war ich fürs erste oben, danach folgte eine längere Strecke flaches gehen. Viele machten nach dem Besteigen erst einmal eine Pause. Vermutlich hatte ich so etwas wie ein Läufer Hoch oder es war die Power der Frucht die ich zuvor in pürierter Form zu mir genommen hatte. Keine Ahnung! Jedenfalls hatte ich einen Energieschub und wollte keine Rast machen. Es war als würde mein Körper jede menge Glückshormone aussenden, weil ich mich sehr Glücklich fühlte und lächelnd das nächste Stück des Weges ging. Es gab auch eine Gruppe von Leute den das Treppen steigen noch nicht krass genug war, diese sah ich joggend an mir vorbei laufen.

Jetzt konnte ich auf der rechten Seite den Vulkan sehen. Die restliche Landschaft war Braun und Steinig. Ich hörte einen sagen „Das sieht hier aus wie auf dem Mars.“ Find ja das könnte ein ganz guter Vergleich sein.

Nun ging es wieder Bergauf. Von dort aus hatte ich einen weiten Blick auf den Krater (nehme ich an). Nach dem zweiten mal hinauf Steigen machte ich wieder eine Pause. Genoss die Aussicht. Es wurde kälter, trotz Strahlender Sonne. Dies wurde aber auf der Webseite gesagt. Seinen sie Vorsichtig, dass Wetter kann sich schnell ändern. So kam es das ich Handschuhe, Jacke und Schal wieder anzog, schwitzte, sie wieder auszog und dann wieder fror....

Mit dem Hinauf steigen war es noch nicht vorbei immerhin ist der höchste Punkt des Regulären Weges 1886 m hoch. Am Boden konnte ich vereinzelt Eis entdecken. Dieser Weg hinauf war sehr schmal und ich musste an einem Befestigten Seil hinauf klettern.

Meine Erleichterung war groß, als ich endlich ein Wegweiser und eine große flache Fläche erblickte. Diese war mit lauter kleineren und größeren Steinen bedeckt. Auf der Webseite sagten sie etwas von sechs Stunden für diesen Weg. Daher dachte ich ich gehe bei mir lieber von zehn Stunden aus und buchte einen Bus zurück für 17:30 Uhr. Nun stellte ich aber fest, dass die Zeit wohl sehr großzügig vergeben wurde, da ich doch sehr langsam war und den ersten Part trotzdem in den vorgebenden drei Stunden geschafft hatte. Ich beschloss also eine Rast zu machen und mir noch mehr Zeit zu nehmen, da ich nicht wusste, ob mich auch früher mit genommen werden würde.

 

Nachdem es steil Bergauf ging, ging es nun steil Bergab. Es waren schon die drei kleinen Kraterseen Emerald Lakes (Smaragdseen) zu sehen. Die Farbe entsteht durch aus dem Untergrund ausgelaugte Mineralien mit vulkanischen Ursprungs, daher ist es auch nicht möglich darin zu Baden. Sah toll aus vom weiten und vom nahen. Der Weg nach unten war Sandig, daher war ich auch froh einigermaßen gut hinunter gekommen zu sein, durch meine Wanderschuhe. Da ich viele Leute gerade mit glatter Sohle sah, die große Schwierigkeiten hatten sich auf den Beinen zu halten. Es hatte was von Sand surfen, nur ohne Brett.

Natürlich machte ich fleißig Fotos. Der Weg war danach erst mal wieder angenehm gerade und Flach. Bis es wieder ein Stück hinauf ging zum Blue Lake. Dort machte ich eine Pause, um gestärkte wieder den nächsten Hügel hinauf zu gehen. Danach ging es in Kurven nur noch Bergab. An einem Punkt konnte ich Rauch aus dem Berg kommen sehen. Der Weg hinunter ist ein bisschen angenehmer als hinauf. Bei einer Hütte machte ich nochmal einen Zwischenstopp. Eine Stunde und 30 Minuten waren nun noch zu laufen. Ich war schon ziemlich müde geworden und meine Schritte wurden langsamer. Es kam noch mal eine Strecke in der es zuerst herunter und dann wieder hinauf ging. Das war schrecklich. Jeder Schritt hinauf. Endlich geschafft. Weiter geht es. Weiter in Kurven nach unten. Bis zum Waldabschnitt. Noch 45 min war auf dem Schild zu lesen. Nach einer kurzen Pause machte ich mich also auf diese letzten 45 min zu bestreiten.

 

 

Im Wald war es die meiste Zeit Flach. Ich hörte Vögel zwitschern und den Bach der neben dem Weg lief. Manchmal gab es Stufen, diese waren aber sehr breit und angenehmer zu steigen. Nach jeder Kurve hoffte ich nun endlich da zu sein. Am Ziel. Immer weiter ging es immer weiter. Wieder Stufen eine Lichtung und ich dachte jetzt endlich zu Ende. Dabei wurde hier nur auf einem Schild gewarnt, dass nun eine Risikozone beginnt und vorsichtig zu sein. Dieser Abschnitt war ein bisschen dichter als zuvor, aber nicht schlimm fand ich. Vielleicht bei anderem Wetter. Danach ging es noch weiter, rauf und runter um die nächste Kurve und endlich war ich da. Eine Erleichterung. 7 Stunden und 30 Minuten war ich letztendlich unterwegs 19,4 km geschafft.

Als mein Bus kam, ging ich zum Busfahrer um ihn zu fragen, ob er mich auch früher mit nehmen konnte. Zum Glück ließ er mich dann mit fahren und ich musste nicht noch zwei Stunden warten.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass es der beste Wanderweg war den ich bisher hier in Neuseeland gewandert bin. Ich hatte auch super viel Glück mit dem Wetter. Jetzt gerade stürmt es draußen, bei so einem Wetter wäre es sicher nicht so toll gewesen. Klar am Ende war ich müde und kaputt, aber es war trotzdem super. Meine Beine taten mir noch zwei Tage lang weh und meine Waden die ganzen nächste Woche. Ich würde es, wenn ich Hoffentlich wieder irgendwann zurück komme nochmal machen wollen gerne auch im Winter, dann ist dort oben Schnee. Wohl aber lieber dann mit einem Führer.

 

Montag, 17.04.2017

Black Water Rafting

Ein bisschen zu früh kam ich an meinem Zielort an, was aber gut war, da mich der Mann am Tresen erstmal finden musste. Da wusste der eine nicht über die Handlungen des anderen Bescheid. Es war nämlich so, dass ich für 13:00 Uhr gebucht habe. Am nächsten Tag bekam ich eine Mail das dieser Platz besetzt ist, da sie verschiedene Buchungs Systeme haben. Musste mich also für 8:00 Uhr entscheiden. Abends schrieben sie, dass die Person es gecancelt hat und jetzt doch um die alte Uhrzeit kommen kann. Darum war der Mann wohl auch etwas irritiert von dem ganzen, aber er hat dann doch noch meinen Namen gefunden. 

Den Trip machte ich mit fünf Jungs, was für mich leider nicht so optimal war. Es wäre mir lieber wenn dort mehrerer Gruppen wären, z.B. zwei zweier Gruppen und noch eine einzel Person. Dann würde ich nicht die einzige Fremde sein. Auch wenn unser Führer Gruppenfotos gemacht hat dachte ich mir, dass die da eine Fremde Person mit drauf haben. Naja so war es eben.

Das "Black WaterRaftinghatte ich mir auch anders vorgestellt. Letztendlich haben wir uns in eine Höhle abgeseilt und sind danach Stromabwärts durch Beckentiefes Wasser mit Schwimmreifen gegangen. Nach einer Weile machten wir unser Licht aus und bestaunten kleine blaue Lichter an der Decke, dass war wirklich sehr schön. Fälschlicherweise werden diese als Würmer bezeichnet es sind aber wohl kleine Fliegen. Unser Führer knallte etwas zweimal, dass konnte ich in der Dunkelheit nicht sehn und es erschienen noch mehr.

Wenig später setzten wir uns auf die Schwimmreifen und rutschten den Weg zurück. Wir rutschten noch ein wenig weiter nachdem wir den Eingang passiert hatten. Dort machten wir eine Pause und tranken Tee.

Danach mussten wir den Weg wieder zurück zum Eingang durch das Wasser, gegen die Strömung. Mir kam sie noch stärker vor. Leider konnte ich auch nicht sehen wo ich hin trat. Es ging auf und ab. Ich rutschte ab und knallte mit meinem Knie auf einen Felsen. Meinem Knie geht es gut. Es war nur etwas rot und schmerzte beim beugen.

Wir mussten aber wieder aus der Höhle​ hinaus und das ging nur durch klettern. Das habe ich aber zum Glück noch meistern können. 

Unglücklicherweise konnte ich auch für diese Nacht nichts passendes in der Nähe finden und musste so noch Mal zwei Stunden Autofahren. Meine erste große Nachtfahrt hier. Die Straßen natürlich unbeleuchtet und Kurvig, aber zum Glück wenig Verkehr, so dass ich häufig und lang mit Fernlicht fahren konnte.

Die erste Stunde konnte ich noch gut aushalten, die zweite Hälfte war schlimm. Ich war müde und wollte nur schlafen. 

Das Hostel in dem ich übernachtete war sehr gemütlich. Ich war diesmal in einem Vierbett Zimmer mit nur einem andern im Zimmer. Dieser kam aber erst als ich schon schlief. Diese Nacht war erholsamer.

Am nächsten Morgen Frühstückte ich in einem Café und machte mich dann auf die Rückfahrt zu bestreiten nochmal drei Stunden Fahrt und ich war froh zu Hause zu sein.

Nächstes Wochenende will ich wieder los, aber diesmal wird die Fahrt nicht so lang seinlaughing

Sonntag, 16.04.2017

Kiwi und Native Birds Park

Nach meiner nicht ganz so tollen Nacht beschloss ich erstmal zu frühstücken, leider war Feiertag und dadurch waren viele Cafés geschlossen. Das ist das erstmal seit ich hier bin das Läden am Feiertag nicht auf haben. Eins hatte dann glücklicherweise doch auf. Auf den Straßen war nicht viel los. Entspannte Fahrt für mich.

Meine Aktivität fing um 13:00 Uhr an. Da ich aber früh los gefahren bin, hatte ich noch mehr als zwei Stunden Zeit. Auf meinem Weg fuhr ich durch Otorohanga, dabei würde ich auf ein Schild aufmerksam Kiwi and Nativ Birds Park. Darum dachte ich mir, dass ich die Zeit ja gut dafür nutzen kann. 

Es ist schade das viele Heimische Vögel Neuseelands nur noch in solchen Parks leben und sonst vom Aussterben bedroht sind. Die größten Feinde sind sichher Autos, Katzen und Marder. Auf den Straßen sehe ich oft überfahrene Vögel, die nicht schnell genug davon hüpfen konnten. Denn nicht nur der Kiwi kann nicht fliegen auch andere hier lebende Vogelarten sind des Fliegens nicht mächtig und somit leichte Beute. 

Ich war zum richtigen Zeitpunkt dort und sah so eine Fütterung eines Kiwi. Da diese Nachtaktiv sind leben sie in einen Raum in dem der Nacht Tag Rhythmus umgedreht ist. Die Kiwidame war sehr aktiv und lief in ihrem wie ich fand zu kleinem Gehege hin und her. Sie ist wirklich groß, der Pfleger erzählte uns das sie nicht wüsste das wir da sind. Ihr Name ist übrigens Tasman und sie ist 23 Jahre alt. Kiwis können bis zu 60 Jahre alt werden.

Leider sind solche Parks oft die einzige Möglichkeit einen Kiwi zu sehen. In Freiheit leben sie auf Stuart Island. Da dürfen zwar auch Menschen hin, aber die Chancen einen Kiwi dort zu sehen ist nicht so hoch, da sie auch sehr scheu sind. Ich glaube es gibt auch noch eine Insel auf der Kiwis leben und keine Menschen hin dürfen.

Es gab dort aber auch eine riesige Kuppel in der viele Vögel frei herum flogen. Das fand ich toll und die Futterstellen waren nah genug am Weg sodass ich einen tollen Blick auf die Vögel hatte. Auch eine Tuatara habe ich gesehen. Das ist eine Eidechsenart, diese gibt es glaub ich nur in Neuseeland. Der Name ist Maori und bedeutet sowas wie "Spitzen/spitzig auf dem Rücken"

Es war aufjenfall ein guter Zeitvertreib und habe mir dann noch ein T-Shirt und ein Armband gekauft. Die Souvenirs finde ich hier sehr Preiswert, da es ja sonst auch eher teuer hier ist.

Neuseeländische Taube (Kereru)Tuatara   Red-Crowned Kakariki

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