Montag, 17.04.2017

Black Water Rafting

Ein bisschen zu früh kam ich an meinem Zielort an, was aber gut war, da mich der Mann am Tresen erstmal finden musste. Da wusste der eine nicht über die Handlungen des anderen Bescheid. Es war nämlich so, dass ich für 13:00 Uhr gebucht habe. Am nächsten Tag bekam ich eine Mail das dieser Platz besetzt ist, da sie verschiedene Buchungs Systeme haben. Musste mich also für 8:00 Uhr entscheiden. Abends schrieben sie, dass die Person es gecancelt hat und jetzt doch um die alte Uhrzeit kommen kann. Darum war der Mann wohl auch etwas irritiert von dem ganzen, aber er hat dann doch noch meinen Namen gefunden. 

Den Trip machte ich mit fünf Jungs, was für mich leider nicht so optimal war. Es wäre mir lieber wenn dort mehrerer Gruppen wären, z.B. zwei zweier Gruppen und noch eine einzel Person. Dann würde ich nicht die einzige Fremde sein. Auch wenn unser Führer Gruppenfotos gemacht hat dachte ich mir, dass die da eine Fremde Person mit drauf haben. Naja so war es eben.

Das "Black WaterRaftinghatte ich mir auch anders vorgestellt. Letztendlich haben wir uns in eine Höhle abgeseilt und sind danach Stromabwärts durch Beckentiefes Wasser mit Schwimmreifen gegangen. Nach einer Weile machten wir unser Licht aus und bestaunten kleine blaue Lichter an der Decke, dass war wirklich sehr schön. Fälschlicherweise werden diese als Würmer bezeichnet es sind aber wohl kleine Fliegen. Unser Führer knallte etwas zweimal, dass konnte ich in der Dunkelheit nicht sehn und es erschienen noch mehr.

Wenig später setzten wir uns auf die Schwimmreifen und rutschten den Weg zurück. Wir rutschten noch ein wenig weiter nachdem wir den Eingang passiert hatten. Dort machten wir eine Pause und tranken Tee.

Danach mussten wir den Weg wieder zurück zum Eingang durch das Wasser, gegen die Strömung. Mir kam sie noch stärker vor. Leider konnte ich auch nicht sehen wo ich hin trat. Es ging auf und ab. Ich rutschte ab und knallte mit meinem Knie auf einen Felsen. Meinem Knie geht es gut. Es war nur etwas rot und schmerzte beim beugen.

Wir mussten aber wieder aus der Höhle​ hinaus und das ging nur durch klettern. Das habe ich aber zum Glück noch meistern können. 

Unglücklicherweise konnte ich auch für diese Nacht nichts passendes in der Nähe finden und musste so noch Mal zwei Stunden Autofahren. Meine erste große Nachtfahrt hier. Die Straßen natürlich unbeleuchtet und Kurvig, aber zum Glück wenig Verkehr, so dass ich häufig und lang mit Fernlicht fahren konnte.

Die erste Stunde konnte ich noch gut aushalten, die zweite Hälfte war schlimm. Ich war müde und wollte nur schlafen. 

Das Hostel in dem ich übernachtete war sehr gemütlich. Ich war diesmal in einem Vierbett Zimmer mit nur einem andern im Zimmer. Dieser kam aber erst als ich schon schlief. Diese Nacht war erholsamer.

Am nächsten Morgen Frühstückte ich in einem Café und machte mich dann auf die Rückfahrt zu bestreiten nochmal drei Stunden Fahrt und ich war froh zu Hause zu sein.

Nächstes Wochenende will ich wieder los, aber diesmal wird die Fahrt nicht so lang seinlaughing

Sonntag, 16.04.2017

Kiwi und Native Birds Park

Nach meiner nicht ganz so tollen Nacht beschloss ich erstmal zu frühstücken, leider war Feiertag und dadurch waren viele Cafés geschlossen. Das ist das erstmal seit ich hier bin das Läden am Feiertag nicht auf haben. Eins hatte dann glücklicherweise doch auf. Auf den Straßen war nicht viel los. Entspannte Fahrt für mich.

Meine Aktivität fing um 13:00 Uhr an. Da ich aber früh los gefahren bin, hatte ich noch mehr als zwei Stunden Zeit. Auf meinem Weg fuhr ich durch Otorohanga, dabei würde ich auf ein Schild aufmerksam Kiwi and Nativ Birds Park. Darum dachte ich mir, dass ich die Zeit ja gut dafür nutzen kann. 

Es ist schade das viele Heimische Vögel Neuseelands nur noch in solchen Parks leben und sonst vom Aussterben bedroht sind. Die größten Feinde sind sichher Autos, Katzen und Marder. Auf den Straßen sehe ich oft überfahrene Vögel, die nicht schnell genug davon hüpfen konnten. Denn nicht nur der Kiwi kann nicht fliegen auch andere hier lebende Vogelarten sind des Fliegens nicht mächtig und somit leichte Beute. 

Ich war zum richtigen Zeitpunkt dort und sah so eine Fütterung eines Kiwi. Da diese Nachtaktiv sind leben sie in einen Raum in dem der Nacht Tag Rhythmus umgedreht ist. Die Kiwidame war sehr aktiv und lief in ihrem wie ich fand zu kleinem Gehege hin und her. Sie ist wirklich groß, der Pfleger erzählte uns das sie nicht wüsste das wir da sind. Ihr Name ist übrigens Tasman und sie ist 23 Jahre alt. Kiwis können bis zu 60 Jahre alt werden.

Leider sind solche Parks oft die einzige Möglichkeit einen Kiwi zu sehen. In Freiheit leben sie auf Stuart Island. Da dürfen zwar auch Menschen hin, aber die Chancen einen Kiwi dort zu sehen ist nicht so hoch, da sie auch sehr scheu sind. Ich glaube es gibt auch noch eine Insel auf der Kiwis leben und keine Menschen hin dürfen.

Es gab dort aber auch eine riesige Kuppel in der viele Vögel frei herum flogen. Das fand ich toll und die Futterstellen waren nah genug am Weg sodass ich einen tollen Blick auf die Vögel hatte. Auch eine Tuatara habe ich gesehen. Das ist eine Eidechsenart, diese gibt es glaub ich nur in Neuseeland. Der Name ist Maori und bedeutet sowas wie "Spitzen/spitzig auf dem Rücken"

Es war aufjenfall ein guter Zeitvertreib und habe mir dann noch ein T-Shirt und ein Armband gekauft. Die Souvenirs finde ich hier sehr Preiswert, da es ja sonst auch eher teuer hier ist.

Neuseeländische Taube (Kereru)Tuatara   Red-Crowned Kakariki

Samstag, 15.04.2017

Eine lange Fahrt

Ein langes Wochenende stand mir wieder bevor. Von Freitag bis Montag. Leider durchkreuzte das Wetter meine Pläne nach Gisborn zu fahren, da das ganze Wochenende Regen angekündigt wurde. Ich suchte daher schnell eine Alternative. Die fand ich dann auch in den Waitomo Caves. Für ein "Black Water Rafting".

Kurzfristig bekam ich da noch einen Platz. Leider sah es mit der Schlafsituation anders aus. So musste ich mir ein Bett in eine Stunde entfernten Hamilton buchen. Eigentlich wollte ich schon am Freitag los, aber es wurde ein großer Sturm angekündigt der sich letztendlich als Luftnummer entpuppte, aber ich dadurch erst am Samstag los fuhr.

Von Freitag auf Samstag hat es Abends sehr stark geregnet. Ich wachte um vier Uhr davon aus und konnte erstmal nicht mehr einschlafen, dabei dachte ich nur und morgen muss ich sechs Stunden Autofahren. Na toll.

Die Autofahrt war diesmal ein wenig anders als im Sommer. Es gab wechselweise starken Regen auf den Sonnenschein folgte, darauf ein bewölkter Himmel, Sonnenschein, Platzregen und so weiter. Sonnenbrille auf und wieder ab. 

Nach etwa zwei Stunden viel mir auf das ich meinen Reisepass vergessen hatte. Daher rufte ich erstmal bei meiner Unterkunft und beim Cave Team an, da ich mir nicht sichher war ob sie den zur Personalien überprüfen brauchen. - Der deutsche Personalausweis wird hier eher selten als ein beglaubigtes Dokument angenommen - Brauchten sie nicht und ich war froh den Weg nicht wieder zurück fahren zu müssen. 

Die Strecke war eine völlig neue für mich. Viele uneinsehbare Kurven. Ich war immer froh wenn kein Auto hinter mir war. Da die meisten sehr drängeln wenn nicht 100 oder mehr gefahren wird. Das empfand ich immer als anstrengend, da ich langsamer fuhr, ich kenne die Strecke nicht und die vielen Kurven veranlassen mich nicht dazu schnell zu fahren. Es gab aber dadurch für den Hintermann kein Weg an mir vorbei und so war ich erleichtert, als endlich eine gerade Strecke kam und er an mir vorbei zog. 

Auch mit dem Tempolimit nehmen die meisten es nicht so genau. Kommt ein Schild das ein Tempolimit fordert versuche ich immer abzubremsen, dass ist meist aber nicht möglich da das Auto hinter mir sein Tempo nicht reduziert. Ich fuhr dann auch Mal 80 auf einer geforderten 30 oder 50 Strecke. Ich bin noch nicht oft genug in Deutschland gefahren um da ein Vergleich zu haben. 

Abends kam ich am Hostel an. Ich machte mich Bett fertig und versuchte zu schlafen. Was in einem Sechsbettzimmer gar nicht so leicht ist. Das Licht ist die ganze Zeit an, jemand kommt rein oder raus, dann war das Zimmer genau am Ausgang so das ich die Gespräche der Raucher hörte, es war sehr warm oder einer meiner Zimmergenossen sucht irgendwas im Rucksack. Als ich dann endlich schlafen konnte wurde ich jede Stunde einmal wach, weil wieder irgendwas gesucht wurde oder sich jemand fertig machte. Erholsame Nacht ist was anderes....

Sonntag, 09.04.2017

Porirua

 Der Tag war heute endlich wieder Sonnig mit blauem Himmel. Also beschloss ich mir den Hund zu nehmen und mal auf den Hügel hier in der nähe zu gehen. Von da aus ist die Aussicht über Porirua toll und der Blick ist weit. So könnt ihr euch nun einen noch bessern Einblick machen wie es hier Aussieht :).

 

Ich freue mich schon auf die nächsten Zwei Wochen. Einmal sind da wieder Schulferien (Herbstferien) und ich habe zwei lange Wochenenden hintereinander:D.

Freitag, 07.04.2017

Hurricanes (Rugby live im Stadium)

 Seit Sonntag hat es ununterbrochen geregnet. Manchmal war es sehr stark und laut. Zum Glück hat es genau am Freitag aufgehört. Meine Gastmutter hat mit und die Kinder zu einem Rugby Spiel der Wellington Rugby Mannschaft „Hurricanes“ mitgenommen. Wir fuhren mit der Bahn und vom Bahnsteig konnten wir direkt zum Stadium gehen. Ich habe mich sehr gefreut. Vorne sind am Stadium zwei Maori Gestalten und was mir gefiel war eine Trommelband. Wir bekamen Poster, Flaggen und Karten um sonst.

 

Das Stadion war relativ leer. Ich fand wir hatten gute Plätze. Wir saßen am Anfang auf der Tor Seite der „Hurricanes“, das meiste passierte aber auf der anderen Seite, was einerseits gut war, da wir viele Punkte machten, aber so hatte ich nicht so ein guten Überblick über das Spiel und was da hinten dann passierte. So richtig habe ich das Spiel noch nicht verstanden. Es macht mir trotzdem Spaß zu schauen.

Beim Punkte holen ist es dann auch wieder einfacher. Einer rennt mit dem Ball Richtung Ziellinie bis ein Gegner ihn von der Seite rein rennt oder auch nicht. Manchmal sehen die zusammenstöße sehr hart aus. Spieler aus unserem Team haben eine gelbe und einer eine rote Karte erhalten. Einer wegen groben takle und der andere hat wohl gleich zwei umgehauen, wenn ich das richtig verstanden habe. Es ist nicht so einfach da durch zu blicken, warum jetzt was warum passiert.

Nach jedem Punkte Treffer von unserm Team gab es Feuerfontänen und kurz Musik. Am ende haben wir gewonnen ich habe schon vergessen wie viel es war. Das wichtigste aber war ,dass es sehr viel Spaß gemacht hat. 

Leider konnte ich kein Cricket Spiel live sehen, wobei dies noch verwirrender ist. Cricket ist hier ein Sommer Spiel. Rugby und Fussball Wintersport. 

 

 

Sonntag, 02.04.2017

Cape Palliser

  Der südlichste Punkt der Nordinsel ist „Cape Palliser“. Benannt wurde er nach James Cook´s Freund - Admiral Sir Hugh Palliser-. Ich hatte schon lange vor dort hin zu fahren, habe es aber wegen schlechter Wetter vorhersagen immer wieder verschoben. Habe mir aber dann gedacht das ich jetzt einfach fahre, da die Wettervorhersage hier sehr ungenau sein kann. Das Wetter hatte es auch gut mit mir gemeint an dem Tag.- Kein Regen -

Um auf die andere Seite der Nordinsel zu kommen musste ich über den Berg, den wir schon öfter gefahren sind diesmal bin ich das erste Mal alleine gefahren. Zum Glück war auf meiner Seite nicht viel los, da ich langsam fahre und es mich nervös macht, wenn hinter mir jemand drängelt und ich ihn nicht vorbei lassen kann. Es war alles gut oben wurde mir ein wenig schummrig, wegen der Höhe + Kurven. War dann auch froh als ich auf der anderen Seite angekommen war.

Von da an war es mehr als eine Stunde Fahrzeit bis zum Cape. Es ging mit 100 über Landstraße. Es war wieder sehr kurvig und es geht viel hoch und runter. Einmal wurde ich überrascht als ich einen Hügel hoch fuhr und gleich dahinter eine Kurve kam. Konnte aber zum Glück den Lenker schnell umdrehen. Um so näher ich an die Küste kam desto Kurviger wurde es (linkskurve,rechtskurve und wieder linkskurve...) und und mehr Warnschilder gab es - Gefahr, Vorsicht rutschig - Steine können von den Felsen kommen und so weiter. Nach so einer Stunde im nichts sah ich wieder Häuser. Ich war verwundert das dort Menschen wohnen, da war einfach mal nichts.

Meine Fahrt war aber noch nicht vorbei. Mein Navigator zeigte mir ich sei da. War ich aber noch nicht. Erst hörte die Straße auf, ich fuhr nur noch auf einem Schotterweg. Hinter mir sah ich ein Auto das hin und her schwante und der Fahrer wohl mühe hatte das Auto grade zu halten. Ein Schild kam auf dem „Washout“ stand. Die Definition davon lautet unter andrem – eine Überflutete Straße(...) -. Das sah ich dann auch vor mir. Wasser das Wasserfallartig über die Straße lief. Erstmal blieb ich stehen und dachte muss ich da jetzt wirklich durch? Es war aber dann gar nicht so schlimm wie ich dachte. Hatte ein wenig Angst vom Wasser gezogen zu werden. War aber nicht der Fall. Auf dem Rückweg musste ich kurz warten um ein anderes Auto durch zu lassen. Da habe ich dann schnell ein Foto gemacht :).

Hinweis- bin auch auf dem Bild drauf ;)

Danach war es aber noch nicht ganz vorbei. Die Straße wurde enger und so fuhr ich zwischen Klippe und Felsen und hoffte das mir kein Auto entgegen kam. Als ich am Parkplatz ankam, war ich so froh endlich da zu sein. Vor mir hatte ich jetzt nur noch die 251 Stufen zum Leuchtturm. Die ersten waren okay, aber es wurde steiler und jeder Schritt tat weh. Wie immer war das Gefühl endlich oben angekommen zu sein super. Ich genoss die Aussicht und machte viele Fotos. Die Wellen waren hier hoch und brachen toll an den Felsen. Nach einiger Zeit oben, stieg ich wieder hinab. Was durch die Steile Treppe aber auch nicht so einfach war.

Ich machte mich wieder auf den Weg zurück hielt aber noch an einem anderen Parkplatz, wobei ich erst nicht wusste warum da jetzt so viele Leute parken. Waren nur große Felsen zu sehen. Ich saß im Auto und sah wie eine Robbe ins Wasser sprang und danach wusste war es mir dann klar. Als ich näher ran ging entdeckte ich immer mehr auch Babys. Es war wirklich toll wie nah ich ran gehen konnte. Auf der anderen Seite waren sogar noch mehr. Das war ein tolles Erlebnis für mich so viele Freilebende Robben auf einmal zusehen.

Manchmal sind die Robben garnicht so leicht zu findenDie lebt noch habe gesehen das sie atmetBitte keine Fotos mehr

Das Baby lag da ganz alleine.              

Der Rückweg ging dann schnell vorbei, wie es halt immer so ist. Zuhause war ich wieder alleine, da die Mutter woanders übernachtetelaughing.

 Kein Fotoshop x

 

Montag, 27.03.2017

Mein Englisch

Bald bin ich nun schon neun Monate hier. Meine Sprachkenntnisse haben sich verbessert. Es ist für mich normal geworden in der Familie und draußen Englisch zu hören und zu sprechen. Ich denke aber immer noch deutsch. Ich denke aber weniger darüber wie ich die Wörter jetzt sage und freue mich, wenn ich ein Satz automatisch richtig gesagt habe.Ich vertausche seltener wer und wo oder sage ich ging dort hin und nicht das ich da war. Schwer ist es mit Wörtern die ich nicht jeden Tag höre oder sage, diese vergesse ich immer wieder, nach dem ich zum dritten Mal Nachfrage, klappt es meist sie zu merken.

Die Neuseeländer haben auch ihren ganz eigenen Slang, so lernte ich, dass Cheers nicht nur zum Anstoßen gesagt wird sondern auch an Stelle von Danke und Bitte verwendet werden kann. Ich versuche es immer Mal wieder einzubauen, finde es aber immer noch komisch.

Schaue ich Nachrichten, merke ich wie mein Gehirn so darauf gesteuert ist bei einem Interview auf die deutsche Übersetzung zu warten, dass ich am Anfang abschalte und den Anfang nicht mitbekomme.

Im Gespräch bin ich immer noch unsicher. In einem zweier Gespräch komme ich ganz gut zu Recht, aber in ein Gespräch einzusteigen fällt mir noch nicht so leicht.

 

 

Mittwoch, 22.03.2017

Battle Hill Farm Forest 3 und wieder allein zu Haus

 

Endlich hatte ich wieder ein Sonniges Wochenende, also beschloss ich nochmal zum „Battle Hill Farm Forest“ zu gehen. Auch um endlich diese tolle Aussicht zu Fotografien. Bin diesen Weg jetzt zum dritten Mal gegangen und es ist immer wieder schön und anstrengend. Wirklich das schlimmste ist der Aufstieg mit knallender Sonne, aber die Aussicht und die Natur entschädigen alles.

Ich bin seit Samstag alleine zu Hause, da die Mutter in Australien ist und die Kinder beim Vater. So konnte ich mir mal was anderes Kochen. Ich esse jeden Abend mit der Familie und das ist auch toll, aber nach einiger Zeit ist es doch eintönig immer nur Stampfkartoffeln mit Gemüse mit veränderter Beilage zu essen. Einmal die Woche gibt es entweder Pizza, Bürger oder wir gehen in die Mall. Am Anfang habe ich mir immer noch Aioli (das schmeckt hier aber anders als bei uns) und Ketchup drauf gemacht, die essen wirklich alles mit Ailoi und sind immer ganz verwundert wenn ich meine Wurst lieber mit Senf esse, aber irgendwann wird das dann auch zu viel, wenn es jeden Tag gegessen wird. 

       

 

Es ist doch sehr angenehm für mich, wenn die Kinder beim Vater sind und ich dann nach Hause fahren kann. Sonst ist das alles immer so fließend zu Hause und die Arbeit am selben Platz. Ich weiß dann auch nicht wann es nach dem Abendessen gut ist zu gehen, ob ich beim sauber machen Helfen soll, will aber auch nicht fragen, da ich ja nicht möchte das die Mutter mich für faul hält jetzt mal kurz mit zu Helfen, also mache ich es meistens, während sie mit den Kindern oben ist. Es gab auch eine Situation, der kleine hatte gespuckt und ich hatte ihm im Badezimmer gehört, habe dann der Mutter beschied gesagt und wollte dann wieder ins Bett, dann stellte sich aber heraus ,dass das Bett dreckig war, also habe ich als die Mutter unten war, das Bett bezogen, wollte auch nicht einfach ins Bett gehen. Die Mutter bedankte sich und ich ging dann ins Bett.

 

Die Katze war als einzige mit mir im Haus geblieben, diese dachte wohl, dass mir langweilig ist, da sie mir zweimal eine Lebende Maus ins Haus gebracht hat. Dieser ist sie dann hinterhergerannt und ich mit einer Box hinterher. Zum Glück konnte ich beide Fangen und Lebend in die Freiheit entlassen.

 

 

Dienstag, 14.03.2017

Stillstand

Hallo Leute :)

Die letzten zwei Wochen gab es nicht viel zu erzählen. Der Kleine hatte Geburtstag, da habe ich  natürlich geholfen. Er wollte eine "Skylanders - Party" - ist ein Computerspiel, bei dem werden echte  Spielfiguren benutzt, die dann virtuell gespielt werden können- die Torte, sah wirklich cool aus, aus drei runden Schockoladenstücken hat die Mutter aus Glasur eine Landschaft mit Gras und Wasser erstellt, Schokosticks dienten als Zaun und dadrauf waren noch Skylanders Spielfiguren. Er sah aber besser aus als er schmeckte.

Dann hatte es leider nur geregnet, daher war ich im Kino und haben mir die Haare schneiden lassen. Ich hoffe das macht nächste Wochenende wird es wieder besser. Hoffe auf ein paar weitere warme Tage laughing

Sonntag, 26.02.2017

Botanischer Garten

 

Ich war im Botanischen Garten in Wellington. Die erste Hürde war es erst einmal einen Parkplatz zu finden. Die verschieden Bereiche sind schnell und gut zu erreichen. Natürlich ist der Botanische Garten hier nicht ebenerdig. Es geht auf und ab. Oben zieht einem der Wind um die Ohren, weiter unten ist es schon schwüler, durch die manchmal dichte Bepflanzung. Das tolle ist, dass ich so von oben immer eine gute Übersicht hatte. Es gibt dort ein „Baumhaus“ mit Infostand, Kräutergarten und ein Weg mit Skulpturen. Besonders toll fand ich den wie ich ihn nenne „Herbstbaum“, sehr schöne Herbstfarben, der mitten im immergrün Bäumen und Pflanzen.

 

 

 

                 

 

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