Mittwoch, 02.08.2017

Meine letzten Tage in Neuseeland

 Seit zwei Wochen bin ich wieder in Deutschland. Es war doch weniger schlimm als ich dachte. Wieder ist alles neu und aufregend, wenn auch bekannt. Schön ist es auch, weil es warm und sonnig ist. Die letzten Tage vergingen sehr schnell und Abends war ich zu kaputt um noch etwas zu schreiben. Darum kommen meine letzten Tage jetzt :D

Mein letzten Tag in Paihia verbrannte ich am Strand und ging mit den Füßen ein wenig ins Wasser. Nachmittags fuhren wir dann direkt zurück nach Auckland und waren dann abends da.

Am nächsten morgen wachte ich schon früh auf, für meinen Bungee Jump :O. Ich wurde mit dem Busshuttle zum Shop gebracht. Dort wurde mir schon ein Gurt angelegt. Ein bisschen aufgeregt war ich dort auch schon. Mit einem Mitarbeiter bin ich dann über die Brücke unten gegangen. Dann noch einmal alleine eine Treppe hoch. Dort warteten Sie schon auf mich und wurde richtig aufgeregt. Ich zitterte und versuchte ruhig zu Atmen. Ich sollte mich hinsetzten und mir wurden die restlichen Gurte angelegt und die Tür ging auf. Mein Gedanke war nur „Oh mein Gott, mach ich das wirklich“. Mir selbst musste ich immer sagen, dass ich sicher bin. Ich habe noch einmal ausgeatmet und bin dann zum Sprungpunkt getapselt. Als ich nach unten sah dachte ich nur ich möchte das nicht machen. Mein Herz raste. Der Mann zählte bis drei und ich sollte springen. Ich blieb stehen. Dann zählte er noch einmal und ich sprang hinunter und es war unglaublich. Für wenige war ich im freiem Fall. Es ging so schnell und sofort dachte ich, dass ich noch einmal möchte. Unbeschreiblich Adrenalinschub.

 

An meinem letzten Tag bin ich nochmal durch Auckland gegangen. Eigentlich hätte ich gerne eine Stadttour gemacht,aber die nahmen erst ab min 2 Personen. Darum ging ich auf den SKYTOWER, das Wahrzeichen von Auckland. Dort kann man auf zwei Ebnen Auckland besichtigen. Das war nochmal ein toller Abschluss. Mein Flug ging erst am Abend darum hatte ich genug Zeit für alles.

 

Ich bin froh in Wellington gewohnt zu haben. Die Stadt gefiel mir besser, sie ist kleiner und übersichtlicher. Auckland ist mir zu groß, ich selber war nur im Zentrum und es gibt noch einige andere Teile. Die Stadt ist Internationaler und leider gibt es viele Obdachlose, größtenteils Maori.

So ist ein Jahr vorbei gegangen. Es war reich an neuen Erfahrungen und Eindrücken. Ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben. Diese Reise hat mein Denken und meine Persönlichkeit beeinflusst und ich sehe nun vieles andres. Ich hoffe ich behalte mir die Freundlich – und Gelassenheit der Neuseeländer bei und deren positive Einstellung.

 

ENDE

 

Sonntag, 16.07.2017

Cape Reinga

Heute ging es an die Nordspitze von Neuseeland. Dort wo sich der Pazifische Ozean im Osten und die Tasmansee im Westen treffen. Für die  Maori ist dies ein heiliger Ort, da sie hier Kontakt zu ihren Toten aufnehmen können. Auch ist die Maori Erzählung der Meere, das ein Meer weiblich und das andere männlich ist und sie an der Landesliga zusammen treffen und so das Leben entsteht, wenn sich beide vereinen. 

Die ganze Tour ging um die zehn Stunden, die meiste Zeit saßen wir im Bus. Es ging morgens um 7:00 Uhr los. Der erste Stop war ein Shop wo wir uns Kaffee und etwas zu Essen kaufen konnten. Danach fuhren wir weiter, der Fahrer sagte das wir zum Strand fahren und jenachdem wie das Wetter ist 2km oder mehr schaffen. Geplant sind 7km. Ich dachte wir gehen diesen Abschnitt, aber wir sind mit dem Bus über den Strand, ganz nah am Wasser gefahren. Das war verrückt. Der Busfahrer sagte das es auf YouTube Videos gibt von Bussen die Stecken geblieben sind, die Leute mussten aus den Fenstern steigen. Letztes Jahr hat eine Organisation dadurch sogar einen Bus verloren. 

Bei uns war aber alles gut , das Wetter war perfekt, blauer Himmel und Sonnenschein. Wir hielten an und konnten dann Fotos machen und auch mit den Füßen ins Wasser, das war garnicht so kalt. Danach ging es zum Sandbording. Darauf habe ich mich am meisten gefreut. Zuerst mussten wir den Sand Berg  erstmal hoch laufen, das war anstegend auch durch den weichen Sand. Das Sandbording macht sehr viel Spaß es sieht schwer aus ist aber super einfach. Ich habe es zweimal gemacht :). 

Es ging dann auf normaler Straße weiter zum Leuchtturm und Cape Reinga. Der Weg vom Parkplatz ist etwa 5min und es ist wunderschön dort. Die Sonne strahlte und es war möglich weit zu sehen bis zu den kleineren Inseln. 

Die letzten Stunden waren dann noch fahren und zwei kurze Stops für Lunch und Beine austreten. Der Busfahrer redete die ganze Zeit das war unterhaltsam, er ist Maori und redete über seine Familie, seine Kinder, seine Rugbykarriere, warum er von Auckland wieder hier hoch zurück gekehrt ist usw. 

Unser letzter Stop war ein Wald in dem auch hier sie alten Bäume standen und dieser Wald wird gerne von BBC benutz, wenn es um Dinosaurier geht da wird dann gefilmt, da die Pflanzen hier sehr alt sind.

Es war ein schöner aufregender Tag und ich war sehr froh so tolles Wetter gehabt zu haben.

Samstag, 15.07.2017

Glück,Glück,Glück

Zehn Stunden Fahrt liegen hinter mir. Nach langem hin und her gedrehe siegte irgendwann die Bequemlichkeit gegen die Müdigkeit. Als ich aufwachte waren wir schon in Auckland nur noch 20 min vom Zielpunkt entfernt. Leider hatte mein Bus 30min Verspätung und mein nächster Bus fuhr schon eine halbe Stunde später. Der Fußweg zu meinem Hostel war zwar nur 16min aber mit dem schwerem Rucksack + Koffer + kleinem Rucksack war es eine Qual. Also fuhr ich mit einem Taxi um auch bisschen Zeit einzusparen.

In meinem Hostel werde ich zwar erst Montag Einchecken, aber ich darf meinen Koffer da lassen. Ich tauschte schnell meine Sachen. Was ich brauchte in den Rucksack Rest in den Koffer. Als ich los lief war ich schon 5min drüber, aber ich kam gerade noch rechtzeitig am Busstop an. Der Busfahrer sagte das sie gerade los fahren wollten.

Im Bus bemerkte ich das ich leider meine Kamera vergessen hatte und meinem Laptop noch im Rucksack hatte. Darüber habe ich mich ersteinmal geärgert und war auch traurig das ich auf meiner letzten Tage keine tollen Fotos machen können. Wieder war das Glück auf meiner Seite wir waren schon fast aus der Stadt raus, als das Büro sich meldete und sagte das noch ein Mädchen am Busstop wartete. Also fuhren wir zurück und ich ergriff die Chance um zu Fragen, ob wir kurz an meinem Hostel anhalten könnten damit ich meine Kamera holen kann. Der Busfahrer sagte dann ja und ich war überglücklich meine Kamera doch noch zu haben. 

Nach all dem hin und her ging es dann los, ab in den Norden. Unser erster halt waren die Kauri -Bäume die ältesten Bäume Neuseelands. Der Tāne Mahuta ist der älteste Baum bennant nach dem Maorischen Waldgott Tãne. Er ist über 2000 Jahre alt und 51,2 Meter groß. Diese Bäume waren Inspiration zu den Filmen "Jurassic Park" und "Avatar". 

Nachmittags kamen wir in Paihia an. Der Ortsname ist eine zusammensetzen aus dem Maorischen Wort Paia für gut und dem Englischen here Wort  für hier ➡ Gut hier. Diese Gegend ist der Ort an dem Neuseeland entstand. Wo zum ersten Mal Europea und Maori aufeinander trafen. Die erste Hauptstadt Neuseelands war Paihia, dann Auckland und nun Wellington. 

Es war wirklich schön das es nach all dem Regen wieder Sonnenschein gab und es war auch angenehm warm. So ist es hier im hohen Norden

Freitag, 14.07.2017

Mein letzter Tag in Wellington

Heute war es soweit mein letzter Tag in Wellington. Meine Gastmutter hatte heute frei, also haben wir alle etwas zusammen gemacht. Morgens sind wir in die Stadt gefahren. Die Familie war dann bei einer Abschiedsfeier und ich habe etwas in der Stadt gebummelt. Danach sind wir in ein Café. Es war so viel es gab dort riesige Milchschakes, ich bin immer noch satt davon. Sind danach bisschen durch Wellington gefahren.

Unser nächstes Ziel waren die "Weta Caves". Das sind die Studios die für sie Gestaltung von "Herr der Ringe" verantwortlich sind. Ausserdem auch für "Avatar","King Kong",Die Chroniken von Narnja" und viele viele mehr. Ich dürfte aber nur im Shop Fotos machen. Wir haben eine Tour gemacht bei der wir uns viele Werke anschauen konnten und es wurde erzählt wie  und aus was Kostüm und Waffen sind und welche Tricks angewendet wurden. War alles sehr cool und ein toller Abschluss. 

Zuhause habe ich dann meine Sachen zusammen gepackt. Von den Jungs habe ich jeweils eine Karte bekommen und von meiner Gastmutter eine Kette mit einem "Grünstein". Das besondere an dieser Kette ist, dass man sich die Kette nicht selbst kaufen kann oder wünschen, es geht natürlich aber man sollte es nicht (Tradition). Zum Abendessen gab es dann Pizza und wir haben uns "Moana" angesehen. 

Wir sind rechtzeitig abgefahren. Da ich nun über Nacht mit dem Bus nach Auckland fahre. Der Bus hatte Verspätung und ich habe mir Sorgen gemacht weil mein Koffer schwere war als erlaubt und das hat den Busfahrer garnicht interessiert. Der wollte einfach nur mein Ticket sehen und keine Frage über Gewicht meiner Sachen. 

Bis jetzt fühlte es sich für mich noch an,  als ob ich auf Reise gehen würde. Ich denke sobald ich um Flugzeug bin wird es klarer das ich die Kinder ersteinmal nicht mehr Wiedersehen werde.

 

Donnerstag, 13.07.2017

Land unter 2

Die ersten zwei Tage mit den Kindern waren sonnig und relativ warm. Wir waren viel draußen unterwegs haben Freunde und Nachbarn besucht und Kekse gebacken. Seit gestern ist es wieder sehr kalt geworden, es regnet die ganze Zeit auch Mal Hagel und es ist sehr windig. Wir haben den Zu besucht, Akrobaten aus China. Es war es lustig und unglaublich was die gemacht haben. Ich glaube hier kommen nicht oft Zirkuse hin. Die Leute wussten immer nicht wann sie klatschen sollten und klatschen teilweise mitten in der Performance. Leider war es sehr kalt und der Wind und Regen peitschten gegen das Zelt. Danach gab es erstmal für die Jungs eine heiße Dusche. Seit gestern Abend ist es dann noch windiger und regnerischer geworden. Das Trampolin im Garten ist von seinem Platz geflogen und liegt nun bei der Wäscheleine. Im Garten haben sich riesige Pfützen gebildet. Schade das bei meinen letzten Tagen das Wetter nicht mitspielt. Hoffe es wird morgen besser, wollte meinen letzten Tag in Wellington verbringen.

Meine Gastmutter erzählte mir ,dass als sie zur Arbeit gefahren ist die Wellen so hoch waren das diese bis auf die Straße kamen und auch eine Welle ihr Auto erfasste und sie für kurze Zeit nichts sehen konnte.

Auf der Südinsel schneit es hingegen. Auf der Nordinsel ist es zu warm für Schnee. Hier gibt es nur hoch oben auf den Bergen welchen.

Dienstag, 11.07.2017

Meine Gedanken und Eindrücke von Neusseland (Rückblick)

In nicht einmal 2 Wochen bin ich wieder zu Hause. Die Zeit verging in den letzten Monaten wirklich unglaublich schnell. Erst war ich sehr traurig darüber bald wieder zu gehen und nicht zu wissen wann ich wieder kommen würde. Es ist dadurch ein ganz andere Abschied als in Deutschland. Doch jetzt bin ich froh bald wieder zu Hause, in Deutschland, zu sein. Ich habe so viel gesehen und erlebt. Mein letztes Reiseziel wird die Nordspitze von Neuseeland sein. 

Die letzten Tage bei der Familie verbringen ich mit den Jungs den ganzen Tag, da sie jetzt gerade Winterferien haben. Das finde ich toll. So können wir die letzten Tage entspannt verbringen ohne Aktivitäten und Hausaufgaben :). 

 Es war eine tolle und aufregende Zeit. 

Ich kann mich bis heute nur nicht an das Essen gewöhnen. Das was es in Restaurants oder Fast Food Läden gab war lecker. Nur mit dem der Familie konnte ich mich nicht gewöhnen. Ich muss aber auch dazu sagen das es nicht heißt das es bei jeder Familie so ist. Ich kann hier ja auch nur von meiner Gastfamilie berichten. Das hatte ich ja auch schon einmal erwähnt. Irgendwann habe ich mich nur noch auf die Tage gefreut an denen bestell wurde. Ausserdem freue ich mich auf Brot :). 

Es wird eine Umstellung für mich sein wieder rechts zu fahren, da ich hier so gut wie jeden Tag gefahren bin und mit Automatik.

Wird sichher auch seltsam sein wieder den ganzen Tag deutsch zu reden. Als ich mit anderen Aupair gesprochen haben die sich für die Familien beworben haben habe ich auch schon immer gefragt wie es ihnen geht. Floskel mäßig, wie es halt im englishen normal ist.

Die erste Zeit war für mich total aufregend, aber es ist dann auch irgendwann alles Alltag geworden und dann war es auch nur noch ein Job in einem anderem Land. Wobei das Reisen durch Neuseeland wunderschön waren und ich das Wandern für mich entdeckt habe. Es gibt soviele Möglichkeit hier zu Reisen und für jede Preisklasse etwas zu schlafen. Sechser Betten waren manchmal schon anstrengend, aber es gibt auch Zimmer mit sechzehn Betten vorallem in den größeren Städten. Das möchte ich aber nicht ausprobieren. 

Meine Vorstellung von Neuseeland war auch sehr naiv ich dachte hier sind alle sehr Naturgebunden und Bio. Ich dachte das es hier sehr an die Maorische Kultur angelehnt ist und alle auch Maori sprechen. Jetzt gerade wird darüber diskuriert Maori Geschichte in den Unterricht zu bringen. Die Jungs lernen in der Schule aber schon bisschen die Sprache. Sie können Lieder, Buchstaben und Zahlen. Viele Städte und Straßen sind Maori Namen. Auch wird in Bahnen auf Englisch und Maori begrüßt und es gibt Maori TV. Die Nationalhymne wird zweimal gesungen. Erst Maori dann Englisch.

Technisch sind sie hier schon viel weiter als wir. In den Schulen wir mit Tablets gearbeitet. Die Schule hat eine Seite in dem jede Klasse die Veranstaltungen, Kunstwerke und Projekte zeigt. Neuigkeiten können dort auch nachgelesen werden. Es gibt extra Programme für  Mathe  und lesen.

Überall wirklich überall kann ich mit Karte zahlen. Die ersten Woche habe ich noch Bargeld benutz jetzt garnicht mehr. Ich kann selbst eine Packungen Kaugummi oder bei einem fahrbaren Stand mit Karte zahlen. Ich habe aber auch das Gefühl das Sie hier nicht so in Datenschutz interessiert sind. Dadurch das Neuseeland relativ wenig Einwohner hat werden hier gerne die neusten Dinge getestet. 

 

 

 

Montag, 10.07.2017

Letzte Tage Wellington

 

Meine letzten Woche habe ich viel mit Einkaufen von Souvenirs verbracht. Auch habe ich mir die drei Rugby spiele All Blacks vs Lions. Die Serie ging am Ende Unentschieden aus. Da haben dann beide den Pokal hochgehalten.

Ich habe auch nochmal Bilder von Porirua gemacht, als es dunkler war. Ich finde es hier schön durch die Hügelreiche Landschaft, wenn abends die Lichter an sind. Die Sonnenuntergänge sind hier auch Wunderschön.

An meinem letzten Wochenende hier war ich im Parlaments Gebäude. Ich durfte da leider keine Fotos machen. Ich glaube das ist eines der ältesten Gebäude in Neuseeland. Der erste Raum ist ganz im Maoristil gehalten. Wir durften auch in den Raum in den die Parteien sitzen. Der Raum ist recht klein. Neuseeland war übrigens das erste Land in dem Frauen wählen durften 1893. Danach bin ich in eine Kirche gegangen. Die ist sehr modern (natürlich) und war sehr lang.

In der letzten Schulwoche habe ich noch mit den Jungs gemalt :)

 

Mit dem Packen bin ich auch viel beschäftigt. Was nehme ich mit was lasse ich hier und da ich am Freitag mit dem Bus fahre muss ich mein Gewicht verteilen. Da ich nur zwei Gepäckstücke a 20 kg mit nehmen darf. Darum muss ich etwas aus meinem Koffer für die fahrt in den Rucksack hinein tun was gar nicht so einfach ist

 

 

 

Montag, 19.06.2017

Shopping Tag in Wellington

 

Am Donnerstag habe ich abends auf die Kinder aufgepasst. Wir hatten einen tollen lustigen Abend. In der Mall haben wir uns Essen gekauft und sind dann nach Hause und haben Trolls geschaut. Das Schlafen gehen war auch kein Problem und ich bekam gute Nacht Umarmungen und Küsse.

Freitag war der kleine krank und der große hatte eine Schuldisco. Daher habe ich Abends auf den kleinen aufgepasst.

Samstag musste ich dann raus. Nach Wellington ein Stadtbummel machen und die Cuba Street besuchen. Ich glaube zur Zeit ist etwas wie Sommerschlussverkauf vieles ist reduziert da habe ich natürlich zu geschlagen.

  Decke im Bahnhofsgebäude Porirua

Mein erstes Ziel war der Comicbuchladen, seit ich mir dort mein ersten Comic gekauft habe bin ich Fan geworden. Ich habe wieder nach einem Comic gesucht der in sich abgeschlossen ist, da ich mir hier lieber keine Reihe an Comics zulegen möchte. Der neue Comic heißt „PLUTONA“, da geht es um Kinder die eine tote Superheldin finden und wie sie dann damit umgehen.

Mir gefallen aber auch die Kinderbücher hier, von denen habe ich mir drei gekauft. Eins ist ein erfolgreiches Buch über einen Kiwi und sein erstes Ei. Ein anderes enthält vier Maori Legenden und in dem dritten geht es um einen Soldaten und einen Hund die den ersten Weltkrieg zusammen überleben.

Die haben hier einen Laden namens „SMIGGLE“ dort habe ich mir schon einige Sachen gekauft. Eigentlich ist es ein quietscht bunter Schreibwarenladen für Kinder, aber mir gefallen die Sachen trotzdem. Der Laden kommt aus Australien, es gibt Läden hier und ein paar in Asiatischen Ländern und Großbritannien.

Seit letzter Woche sitzt ich an einem „Scrapbook“ für die Jungs. Ich habe dafür lange nach einem passenden Buch und Stickern gesucht, war eine lange Zeit dafür unterwegs. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu gestalten. Am Anfang habe ich den Jungs geschrieben was ich gerne mit ihnen gemacht habe und fast auf jeder Seite habe ich Songtexte eingeklebt die ich mit den Jungs zusammen gehört habe.

 

Montag, 05.06.2017

Queen Charlotte Track

Der „Queen Charlotte Track“ ist eigentlich eine vier Tage Wanderung. Es ist aber auch möglich Teilabschnitte zu wandern. Zu den Abschnitten kommt man mit einem Boot. Auf dem Weg zum Startpunkt, sah ich Robben und Vögel und die Spitzen von Delfinen. Der Fahrer hielt an und wir waren umgeben von Quallen. Das sah wirklich unglaublich aus, so viele auf einer Fläche zu sehen.

Das ganze Gebiet dort heißt Marlborough Sounds und besteht aus Wasserwegen und kleineren Inseln. Auf manchen Inseln leben nur Tiere und Menschen dürfen sie nicht betreten.

Am Anfang des Weges gab es ein Denkmal für James Cook und die Geschichte des „Queen Charlotte Track“ Den er gewandert ist. Auch wie die Maori dort hin kamen nach dem sie schon die Nordinsel besiedelt hatten.

 

Die Vegetation entspricht der die ich auch beim „Abel Tasman“ gesehen haben. Ist auch gleich um die Ecke könnte man sagen. Ich habe viele Vögel gehört und habe oft einen Fantail gesehen, den Namen haben sie durch ihren „Fächerschwanz“, so ist auch ihr Deutscher Name. Leider sind sie sehr schnell auch wenn sie gerne um mich herum geflogen sind konnte ich nur einen auf ein Foto kriegen.

Ich habe auch zwei Laufvögel gesehen, weiß aber nicht welche Art das ist. Kann aber nicht eine Kiwiart sein, da diese Nachtaktiv sind.

Der Weg war angenhem es ging immer wieder hoch und runter. Immer wenn es länger Hinauf ging sagte ich mir „Du hast die Teufels-Treppen geschafft das hier ist nichts dagegen.“ und dann füllte sich das schon gar nicht mehr so schwer an.

Die Aussicht auf das Meer war toll habe immer mal wieder tolle Blicke auf das Meer gehabt.

Ich bin fünf Stunden gewandert und musste dann leider noch eine Stunde warten auf das Boot das mich zurück nach Picton brachte.Es war sehr kalt ich trug zwei Jacken, Mütze und Handschuhe. Ich habe mich dann gewundert als ich das Boot betrat und dort eine Familie sah wo der Vater und die Tochter in kurzer Hose und Flip Flops herum liefen. Denke mal es waren Kiwis die sind da immer nicht so.

 

Samstag, 03.06.2017

Auf der Südinsel (Picton)

Zum letzten Mal fahre ich noch einmal auf die Südinsel :)

Diesmal nicht mit dem Flieger. Mit der Fähre fuhr ich heute und Montag wieder zurück. Es ist "Queens Birthday", der inoffizielle Nationalfeiertag der Briten. Da Neuseeland auch die Queen als Oberhaupt wird er hier natürlich auch gefeiert.

-Check In- ist um 7:00 Uhr die Fähre fährt um 8:00 Uhr los. Eigentlich immer später, die Zeiten werden da nicht so genau genommen. Auf jedenfall musste ich erstmal zur Fähre (Wellington) kommen. Der erste Bus fährt um 6:20 Uhr dies hieß für mich früh aufstehen 😑. War aber durch fühes ins Bett gehen dann doch nicht so schlimm wie gedacht. 

Drei Stunden fuhr ich von Wellington nach Picton. Ich bin auf der fahrt immer Mal wieder eingenickt, aber richtig schlafen konnte ich nicht. Auch weil ich alleine unterwegs war und nicht meine Sachen außer Sicht lassen wollte. Ansonsten war die Fahrt ganz angenehm. 

In Picton angekommen musste ich mich erstmal orientierten, als ich mein Hostel gefunden habe sah es von außen nicht so dolle aus. Es ist aber sehr toll. Alles bunt und wild gemustert zusammen gemixt. Für den Preis top.

Ich habe meine Sachen abgeladen und erstmal den Ort erkundigt, viel ist hier nicht. Der Ort ist von Hügeln umschlossen. Es gibt einen Yachthafen und kleine Einkaufsläden in denen war ich ein bisschen bummeln. Fotos habe ich natürlich auch gemacht 😁.

 

Ein kleines Ökologisches Aquarium gibt es hier. Einige Tiere wie ein Stachelrochen oder ein Zwerg Pinguin sind dort nur zum Aufpeppeln um dann wieder in die Wildnis entlassen zu werden. Es gab dort auch Schildkröten, diese sind aber nur dort weil sie ihren Besitzern, die sie als Haustiere gehalten haben weggenommen wurden sind. 

In einem Raum gab es auch Vögel, die mit zwei Hasen und einem Laufvogel zusammen in einem Käfig waren. Auch die Feinde der heimischen Tiere Ratten und Mäuse gab es dort. Drei Rattenarten gibt es in Neuseeland, die erste wurde durch die Maori auf die Insel gebracht, die zweite durch die Besiedlung der Engländer und die dritte durch Schifffahrten. Die Ratten sind eine große Bedrohung, da sie die heimischen Tiere vorallem töten und sich unaufhaltsam vermehren. Im mitten des letzten Raumes gab es noch zwei Gehäge mit Tuataras ➡ Blogeintrag "Tuataras"

 

Nachmittags bin ich noch am Wasser entlang und habe mich gefreut, weil ich einen Stachelrochen in freier Wildbahn rum schwimmen gesehen habe.Dieser hat seine Floss aus dem Wasser gehalten als ob er mir zuwinken würde.-Ich habe das einem Kiwi in Hostel erzählt und er meinte dann ja selbst die Tiere sind hier freundlich.

 

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