Montag, 22.05.2017

Te Papa - Gallipoli

 Bei meinem letzten „Te Papa“ Besuch war die Schlange zum „Gallipoli“ (über den 1 Weltkrieg der Neuseeländer, Australier,Engländer und Franzosen gegen die Türken. Die Aufmerksamkeit ist hier natürlich auf die Neuseeländer/Australier gerichtet) sehr lang. Heute bin ich dann nochmal hin - keine schlange. Am Anfang ist ein Soldat in Übergröße zu sehen. Dieser schießt gerade während er sich sein Wunde hält. Es gibt verschiedene Räume im ersten geht es um den Anfang - wie sie ankommen, sich durchschlagen und alles Aufbauen. Die Räume beginnen immer mit der Geschichte einer oder auch einmal mehrerer Personen, diese sind in einem Raum übergroß dargestellt. Sie sehen wirklich echt aus und immer wenn ich länger auf sie geschaut habe wirkte es als würden sie sich bewegen, die wurden sehr gut gemacht. Ich habe einige Fotografiert, aber ich war mir nicht sicher ob ich es überhaupt machen soll. Einerseits ist es Kunst, aber auf der anderen Seite ist es auch ein komisches Gefühl davon ein Foto zu machen.

So habe ich bei der zweiten Figur kein Foto gemacht, zu sehen ist ein Arzt der vor einem zugedeckten Toten kniet. Im zweiten Raum wird auch etwas über ihn und seine Arbeit erzählt. Es gibt ein mit Miniatursoldaten dargestelltes Lager. Zu sehen ist ein Hügel in einem Glaskasten, die Tunnel die gegraben wurden, werden so gut dargestellt. Außerdem gibt es ein Bildschirm mit einem X-Ray Skelett. Auf der linken Seite werden verschiedene Geschosse gezeigt und auch eine Granate und eine Vakuumwelle. Nun ist es möglich auf einen Knopf zu drücken und am Skelett werden die verschiedenen Geschosse in Zeitlupe dargestellt, danach wird nochmal beschrieben was genau da nun passiert ist und jeweils ein Soldat genannt der verwundet wurde und überlebt hat und einen der gestorben ist. Leider konnte ich nicht alle lesen, da dort die Kinder immer wieder auf die Knöpfe gedrückt haben. Des weiteren gab es eine kleine Darstellung wie nah sich die Feinde waren. So nah das leicht eine Granate zu dem nächsten Schützengraben geworfen werden konnte und die jeweiligen Gräben wurden unterbuddelt. Als Aktivität konnte ich dann versuchen mit einem Periskop war es glaub ich versuchen zu schießen und zu treffen, was leider unmöglich ist. Im Hintergrund sind die ganze Zeit rufe und Schießgeräusche zu hören.

Im dritten Teil geht es um die Essenssituation, Hunger, Durst, Krankheiten und die Hitze. Die Figur sitzt und hält in einer Hand ein Stück Brot mit „Beef“ war das glaube ich und in der anderen die Dose. Auf ihm und dem Essen sind Fliegen. Er sieht sehr erschöpft aus und schwitzt. Im Hintergrund summen Fliegen und eine Stimme mit seinen Worten ist zu hören, wie auch bei den anderen Figuren. Im Raum danach waren „Kisten“ gestapelt an der Wand. Einige zum heraus ziehen. In einer waren die Essen und Trink Rationen. An der Wand hängt ein Bild das jeder Soldat am Tag nur 2 Liter Wasser hatte und darunter ein Bild mit drei oder vier Badewannen und das wir heute 350 Liter pro Tag verbrauchen. Ein Soldat wurde zitiert und sagte das sie immer Durst hatten. Es gab auch Brot das so hart war, dass die Soldaten ihre Zähne zerstörte und der dortige Zahnarzt dort sehr viel zu tun hatte. Entschuldigung ich springe gerade immer ein bisschen hin und her, dort war viel zu sehen, beim schreiben fällt mir immer wieder etwas ein was noch zu sehen war.

Nun weiter im Text. In den unten Reihen war auch eine Schildkröte zu sehen, die waren dort Zahlreich vertreten und als Haustiere nach Hause mitgenommen wurden. Eine Schildkröte wurde genannt die heute immer noch lebt. Des weiteren stand dort ein Post Center mit einer Aktivität, die Frage: Was würdest du deinen Liebsten schreiben, wenn du nicht weiß ob und wie lange du noch leben wirst? An einer anderen Wand wurde die „Toilette“ gezeigt. Ein lang gegrabenes Loch mit Holzbalken zum darauf sitzen. Ein Soldat wurde zitiert der sagte das einige so schwach waren das sie in die Kloake fielen und zu schwach waren um dort wieder heraus zu kommen.

Auf zum nächsten Raum, vom weiten konnte ich schon Maori Kampfrufe hören. Im Raum wird eine Situation gezeigt in der ein Mann sitzend eine Waffe zwischen seinen Beinen hat. Ein zweiter hält die Munition und der dritte liegt anscheinend tot am Boden. Über diese Situation ist zu lesen, dass der Mann der geschossen hat nur noch drauf geschossen hat und nicht mehr wusste worauf er überhaupt Zielt, wenn ich es richtig verstanden habe. Ein großes Wandbild zeigte eine Situation in der die Türken von oben schossen. Viele Soldaten liegen tot am Boden oder werden gerade von einer Kugel getroffen, andere feuern. Durch eine Art Tunnel ging es zum nächsten Raum. Im Tunnel wurden zwei kleine Filme gezeigt, diese zeigen Situationen in den Tunnel. Das erste zeigt wie ein Feind in den Tunnel eindringt und den Soldaten tötet, der Feind kommt auf einen zu dann explodiert eine Granate. Im zweiten wird ein Soldat gezeigt der sich gerade im sitzen ruhig eine Zigarette anzündet. Als er plötzlich schreien aufspringt und schießend auf einen zu rennt.

Der letzte Raum, zu sehen ist eine Frau die weinend auf einem Hocker sitzt, mit Briefen in einer Hand. Dies ist eine Krankenschwester die auf einem Krankenhausschiff gearbeitet hat. Sie hoffte ihren Bruder dort zu treffen. Doch ihre Wege kreuzten sich nie. Eines Tages erhielt sie alle Briefe die sie ihren Bruder geschrieben hatte zurück Grund, Soldat ist verstorben. Diesen Moment zeigt diese Szene und eine Aufnahme ist zu hören, diese hat sie aufgenomm. In der Mitte des Raumes ist dieses Krankenhausschiff in Miniatur aufgestellt. Zu sehen sind die einzelnen Räume die es dort gab. Ein Restaurant, Operationsraum, Schlafsäle, extra Schlafsäle für die Hochrangigen Offiziere und ein Kommunikationsraum. Zitiert wurde eine Person die sagte das so viel zu tun war, dass es selten dazu kam nach Hause zu schreiben. Auch wurde erzählt, dass die Soldaten die dort auf dem Schiff ankamen erleichtert in die Betten vielen. Eine Schale stand am ende des Raumes mit Papierblumen. Auf diesen kann etwas geschrieben werden, für die Soldaten, die Zukunft etc. Diese kann dann im nächsten Raum in einen „Brunnen“ geworfen werden. 

Diese Ausstellung war sehr intensiv für mich. Es hat mich mitgenommen. An einigen Stellen war mir übel und es war eine beklemmende Atmosphäre. Alles ist aufwändig gestaltet und mitreißend. Wirklich gut gemacht und zeigt die ganzen Seiten eines Krieges an der Front. Meine Gastmutter sagte das sie dort noch nie war, da sie es zu traurig findet.

Spencer Westmacott

Jack Dunn

Rikihana Carkeek und Friday Hawkins

Sonntag, 21.05.2017

Die letzten Wochen

Hallo Leute :)

 

Keine Angst ich bin nicht verschollen. Die letzten zwei Wochen ist nicht viel passiert. Mit den Großeltern, dem Vater und dem großen war ich im Kino wir sahen uns „Guardians of the Galaxy 2“ an. Gestern war ich mit der Familie bei meinem zweiten Rugbyspiel der „Hurricanes“. Ich freue mich schon auf die „Lions Series“ dort treten die Britisch Irischen Lions gegen Teams aus Neuseeland an und die „All Blacks“. Leider ist das Spiel in Wellington schon ausverkauft, aber das günstigste Ticket kostet schon 149 Dollar. Da schaue ich mir das dann doch lieber im Fernsehen an.

Es ist sehr kalt geworden und ich muss sagen das ich nicht erwartet hatte, dass es dann doch so kalt wird. Außerdem regnet es die letzten Wochen wieder sehr viel.

Das Jahr ist nun leider bald vorbei. Ich versuche es noch so weit weg wie möglich zu schieben. Es ist komisch wie schnell es dann doch alles vorbei ist. Ich plane nun noch meine letzten Ausflüge und hoffe auch das ich alles in meinen Koffer bekomme.

Der Abschied wird auch anders sein, als auch Deutschland, da ich nicht weiß wann ich wieder zurück kommen werde. Ein Jahr ist so schnell rum, sobald es sich wie zu Hause anfühlt geht es auch schon wieder zurück.

 Das Erste zeigt gerade eine Dokureihe: Wildes Neuseeland, auch in der Mediathek zu sehen :D

 

Sonntag, 30.04.2017

Tongariro Crossing

Kia Ora. es wurde mal wieder ein etwas längerer Text. Ich habe versucht meine Eindrücke so gut wie es ging zu beschreiben. Natürlich auch wieder mit Bildern. Leider kann wie ich finde, aber weder das geschriebene Wort noch ein Bild meine Erfahrungen wirklich ausdrücken.                                                                                                                                     Liebe Grüße aus dem Land der langen weißen Wolken.

 

 

Wieder stand ein langes Wochenende an. Am Dienstag war der ANZAC DAY ( Australian and  New Zealand Army Corps). An dem Tag werden den Soldaten von Australien, Neuseeland und Tonga des 1 Weltkrieges gedacht. Meine Gastmutter gab mir den Montag da zwischen frei.

Also beschloss ich endlich den -Tongariro Alpine Crossing- zu wandern. Ich übernachtete in einem abgelegenen Hostel, dass sehr gemütlich war.

Am Sonntag fuhr ich um 6:30 Uhr los. Am Zielpunkt Mangatepopo ging es los. Schon bei meiner Ankunft tummelten sich eine Menge Leute am Startpunkt. Es sollen wohl täglich mehr als 700 Menschen dort wandern. Es ist einer der beliebtesten Wanderwege in Neuseeland. Viele Leute kamen mit Bussen. Mir gefiel es ganz gut das so viele Leute da waren. Ich kam öfters mit welchen in ein Gespräch und führte nette Unterhaltungen. Es gab auch welche die ich zwischendurch immer wieder sah, andere gar nicht mehr.

Ein Geruch von Algen lag in der Luft, dass war zumindest das erste woran ich dachte. Bis mir klar wurde das es Schwefelgeruch ist.

Der Weg fing flach an, danach ging es nach oben ein paar Stufen immer mal wieder. Beim ersten Schild machten viele eine Rast für ein Frühstück. Auf der Webseite rieten sie viel Wasser und Essen mit zu nehmen. Ich hatte drei Wasserflaschen, jede menge Nüsse und diese Pürierten Fruchtdinger für Kinder eingepackt. 

Der weitere Weg benötigte auch viel Energie den jetzt ging es steil raus nach oben in die Sonne. Dieser Weg wird auch -Treppenhaus des Teufels- genannt, nun weiß ich auch warum.

Zuvor war es sehr kalt, die Hügel um uns gaben uns Schatten. Ich trug Handschuhe, Fließjacke und Schal. Nach den ersten vielen Stufen schien die Sonne so stark, dass ich mich erst einmal Eincremte und mich Auszog. Es war aber noch nicht vorbei es ging noch höher. Immer wieder machte ich eine Pause zwischen den Stufen. So auch viele andere. So ging es immer höher und höher Stufe für Stufe. Ich dachte es hört gar nicht mehr auf. Bei jeder Kurve hoffte ich endlich oben zu sein.

Endlich war ich fürs erste oben, danach folgte eine längere Strecke flaches gehen. Viele machten nach dem Besteigen erst einmal eine Pause. Vermutlich hatte ich so etwas wie ein Läufer Hoch oder es war die Power der Frucht die ich zuvor in pürierter Form zu mir genommen hatte. Keine Ahnung! Jedenfalls hatte ich einen Energieschub und wollte keine Rast machen. Es war als würde mein Körper jede menge Glückshormone aussenden, weil ich mich sehr Glücklich fühlte und lächelnd das nächste Stück des Weges ging. Es gab auch eine Gruppe von Leute den das Treppen steigen noch nicht krass genug war, diese sah ich joggend an mir vorbei laufen.

Jetzt konnte ich auf der rechten Seite den Vulkan sehen. Die restliche Landschaft war Braun und Steinig. Ich hörte einen sagen „Das sieht hier aus wie auf dem Mars.“ Find ja das könnte ein ganz guter Vergleich sein.

Nun ging es wieder Bergauf. Von dort aus hatte ich einen weiten Blick auf den Krater (nehme ich an). Nach dem zweiten mal hinauf Steigen machte ich wieder eine Pause. Genoss die Aussicht. Es wurde kälter, trotz Strahlender Sonne. Dies wurde aber auf der Webseite gesagt. Seinen sie Vorsichtig, dass Wetter kann sich schnell ändern. So kam es das ich Handschuhe, Jacke und Schal wieder anzog, schwitzte, sie wieder auszog und dann wieder fror....

Mit dem Hinauf steigen war es noch nicht vorbei immerhin ist der höchste Punkt des Regulären Weges 1886 m hoch. Am Boden konnte ich vereinzelt Eis entdecken. Dieser Weg hinauf war sehr schmal und ich musste an einem Befestigten Seil hinauf klettern.

Meine Erleichterung war groß, als ich endlich ein Wegweiser und eine große flache Fläche erblickte. Diese war mit lauter kleineren und größeren Steinen bedeckt. Auf der Webseite sagten sie etwas von sechs Stunden für diesen Weg. Daher dachte ich ich gehe bei mir lieber von zehn Stunden aus und buchte einen Bus zurück für 17:30 Uhr. Nun stellte ich aber fest, dass die Zeit wohl sehr großzügig vergeben wurde, da ich doch sehr langsam war und den ersten Part trotzdem in den vorgebenden drei Stunden geschafft hatte. Ich beschloss also eine Rast zu machen und mir noch mehr Zeit zu nehmen, da ich nicht wusste, ob mich auch früher mit genommen werden würde.

 

Nachdem es steil Bergauf ging, ging es nun steil Bergab. Es waren schon die drei kleinen Kraterseen Emerald Lakes (Smaragdseen) zu sehen. Die Farbe entsteht durch aus dem Untergrund ausgelaugte Mineralien mit vulkanischen Ursprungs, daher ist es auch nicht möglich darin zu Baden. Sah toll aus vom weiten und vom nahen. Der Weg nach unten war Sandig, daher war ich auch froh einigermaßen gut hinunter gekommen zu sein, durch meine Wanderschuhe. Da ich viele Leute gerade mit glatter Sohle sah, die große Schwierigkeiten hatten sich auf den Beinen zu halten. Es hatte was von Sand surfen, nur ohne Brett.

Natürlich machte ich fleißig Fotos. Der Weg war danach erst mal wieder angenehm gerade und Flach. Bis es wieder ein Stück hinauf ging zum Blue Lake. Dort machte ich eine Pause, um gestärkte wieder den nächsten Hügel hinauf zu gehen. Danach ging es in Kurven nur noch Bergab. An einem Punkt konnte ich Rauch aus dem Berg kommen sehen. Der Weg hinunter ist ein bisschen angenehmer als hinauf. Bei einer Hütte machte ich nochmal einen Zwischenstopp. Eine Stunde und 30 Minuten waren nun noch zu laufen. Ich war schon ziemlich müde geworden und meine Schritte wurden langsamer. Es kam noch mal eine Strecke in der es zuerst herunter und dann wieder hinauf ging. Das war schrecklich. Jeder Schritt hinauf. Endlich geschafft. Weiter geht es. Weiter in Kurven nach unten. Bis zum Waldabschnitt. Noch 45 min war auf dem Schild zu lesen. Nach einer kurzen Pause machte ich mich also auf diese letzten 45 min zu bestreiten.

 

 

Im Wald war es die meiste Zeit Flach. Ich hörte Vögel zwitschern und den Bach der neben dem Weg lief. Manchmal gab es Stufen, diese waren aber sehr breit und angenehmer zu steigen. Nach jeder Kurve hoffte ich nun endlich da zu sein. Am Ziel. Immer weiter ging es immer weiter. Wieder Stufen eine Lichtung und ich dachte jetzt endlich zu Ende. Dabei wurde hier nur auf einem Schild gewarnt, dass nun eine Risikozone beginnt und vorsichtig zu sein. Dieser Abschnitt war ein bisschen dichter als zuvor, aber nicht schlimm fand ich. Vielleicht bei anderem Wetter. Danach ging es noch weiter, rauf und runter um die nächste Kurve und endlich war ich da. Eine Erleichterung. 7 Stunden und 30 Minuten war ich letztendlich unterwegs 19,4 km geschafft.

Als mein Bus kam, ging ich zum Busfahrer um ihn zu fragen, ob er mich auch früher mit nehmen konnte. Zum Glück ließ er mich dann mit fahren und ich musste nicht noch zwei Stunden warten.

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass es der beste Wanderweg war den ich bisher hier in Neuseeland gewandert bin. Ich hatte auch super viel Glück mit dem Wetter. Jetzt gerade stürmt es draußen, bei so einem Wetter wäre es sicher nicht so toll gewesen. Klar am Ende war ich müde und kaputt, aber es war trotzdem super. Meine Beine taten mir noch zwei Tage lang weh und meine Waden die ganzen nächste Woche. Ich würde es, wenn ich Hoffentlich wieder irgendwann zurück komme nochmal machen wollen gerne auch im Winter, dann ist dort oben Schnee. Wohl aber lieber dann mit einem Führer.

 

Montag, 17.04.2017

Black Water Rafting

Ein bisschen zu früh kam ich an meinem Zielort an, was aber gut war, da mich der Mann am Tresen erstmal finden musste. Da wusste der eine nicht über die Handlungen des anderen Bescheid. Es war nämlich so, dass ich für 13:00 Uhr gebucht habe. Am nächsten Tag bekam ich eine Mail das dieser Platz besetzt ist, da sie verschiedene Buchungs Systeme haben. Musste mich also für 8:00 Uhr entscheiden. Abends schrieben sie, dass die Person es gecancelt hat und jetzt doch um die alte Uhrzeit kommen kann. Darum war der Mann wohl auch etwas irritiert von dem ganzen, aber er hat dann doch noch meinen Namen gefunden. 

Den Trip machte ich mit fünf Jungs, was für mich leider nicht so optimal war. Es wäre mir lieber wenn dort mehrerer Gruppen wären, z.B. zwei zweier Gruppen und noch eine einzel Person. Dann würde ich nicht die einzige Fremde sein. Auch wenn unser Führer Gruppenfotos gemacht hat dachte ich mir, dass die da eine Fremde Person mit drauf haben. Naja so war es eben.

Das "Black WaterRaftinghatte ich mir auch anders vorgestellt. Letztendlich haben wir uns in eine Höhle abgeseilt und sind danach Stromabwärts durch Beckentiefes Wasser mit Schwimmreifen gegangen. Nach einer Weile machten wir unser Licht aus und bestaunten kleine blaue Lichter an der Decke, dass war wirklich sehr schön. Fälschlicherweise werden diese als Würmer bezeichnet es sind aber wohl kleine Fliegen. Unser Führer knallte etwas zweimal, dass konnte ich in der Dunkelheit nicht sehn und es erschienen noch mehr.

Wenig später setzten wir uns auf die Schwimmreifen und rutschten den Weg zurück. Wir rutschten noch ein wenig weiter nachdem wir den Eingang passiert hatten. Dort machten wir eine Pause und tranken Tee.

Danach mussten wir den Weg wieder zurück zum Eingang durch das Wasser, gegen die Strömung. Mir kam sie noch stärker vor. Leider konnte ich auch nicht sehen wo ich hin trat. Es ging auf und ab. Ich rutschte ab und knallte mit meinem Knie auf einen Felsen. Meinem Knie geht es gut. Es war nur etwas rot und schmerzte beim beugen.

Wir mussten aber wieder aus der Höhle​ hinaus und das ging nur durch klettern. Das habe ich aber zum Glück noch meistern können. 

Unglücklicherweise konnte ich auch für diese Nacht nichts passendes in der Nähe finden und musste so noch Mal zwei Stunden Autofahren. Meine erste große Nachtfahrt hier. Die Straßen natürlich unbeleuchtet und Kurvig, aber zum Glück wenig Verkehr, so dass ich häufig und lang mit Fernlicht fahren konnte.

Die erste Stunde konnte ich noch gut aushalten, die zweite Hälfte war schlimm. Ich war müde und wollte nur schlafen. 

Das Hostel in dem ich übernachtete war sehr gemütlich. Ich war diesmal in einem Vierbett Zimmer mit nur einem andern im Zimmer. Dieser kam aber erst als ich schon schlief. Diese Nacht war erholsamer.

Am nächsten Morgen Frühstückte ich in einem Café und machte mich dann auf die Rückfahrt zu bestreiten nochmal drei Stunden Fahrt und ich war froh zu Hause zu sein.

Nächstes Wochenende will ich wieder los, aber diesmal wird die Fahrt nicht so lang seinlaughing

Sonntag, 16.04.2017

Kiwi und Native Birds Park

Nach meiner nicht ganz so tollen Nacht beschloss ich erstmal zu frühstücken, leider war Feiertag und dadurch waren viele Cafés geschlossen. Das ist das erstmal seit ich hier bin das Läden am Feiertag nicht auf haben. Eins hatte dann glücklicherweise doch auf. Auf den Straßen war nicht viel los. Entspannte Fahrt für mich.

Meine Aktivität fing um 13:00 Uhr an. Da ich aber früh los gefahren bin, hatte ich noch mehr als zwei Stunden Zeit. Auf meinem Weg fuhr ich durch Otorohanga, dabei würde ich auf ein Schild aufmerksam Kiwi and Nativ Birds Park. Darum dachte ich mir, dass ich die Zeit ja gut dafür nutzen kann. 

Es ist schade das viele Heimische Vögel Neuseelands nur noch in solchen Parks leben und sonst vom Aussterben bedroht sind. Die größten Feinde sind sichher Autos, Katzen und Marder. Auf den Straßen sehe ich oft überfahrene Vögel, die nicht schnell genug davon hüpfen konnten. Denn nicht nur der Kiwi kann nicht fliegen auch andere hier lebende Vogelarten sind des Fliegens nicht mächtig und somit leichte Beute. 

Ich war zum richtigen Zeitpunkt dort und sah so eine Fütterung eines Kiwi. Da diese Nachtaktiv sind leben sie in einen Raum in dem der Nacht Tag Rhythmus umgedreht ist. Die Kiwidame war sehr aktiv und lief in ihrem wie ich fand zu kleinem Gehege hin und her. Sie ist wirklich groß, der Pfleger erzählte uns das sie nicht wüsste das wir da sind. Ihr Name ist übrigens Tasman und sie ist 23 Jahre alt. Kiwis können bis zu 60 Jahre alt werden.

Leider sind solche Parks oft die einzige Möglichkeit einen Kiwi zu sehen. In Freiheit leben sie auf Stuart Island. Da dürfen zwar auch Menschen hin, aber die Chancen einen Kiwi dort zu sehen ist nicht so hoch, da sie auch sehr scheu sind. Ich glaube es gibt auch noch eine Insel auf der Kiwis leben und keine Menschen hin dürfen.

Es gab dort aber auch eine riesige Kuppel in der viele Vögel frei herum flogen. Das fand ich toll und die Futterstellen waren nah genug am Weg sodass ich einen tollen Blick auf die Vögel hatte. Auch eine Tuatara habe ich gesehen. Das ist eine Eidechsenart, diese gibt es glaub ich nur in Neuseeland. Der Name ist Maori und bedeutet sowas wie "Spitzen/spitzig auf dem Rücken"

Es war aufjenfall ein guter Zeitvertreib und habe mir dann noch ein T-Shirt und ein Armband gekauft. Die Souvenirs finde ich hier sehr Preiswert, da es ja sonst auch eher teuer hier ist.

Neuseeländische Taube (Kereru)Tuatara   Red-Crowned Kakariki

Samstag, 15.04.2017

Eine lange Fahrt

Ein langes Wochenende stand mir wieder bevor. Von Freitag bis Montag. Leider durchkreuzte das Wetter meine Pläne nach Gisborn zu fahren, da das ganze Wochenende Regen angekündigt wurde. Ich suchte daher schnell eine Alternative. Die fand ich dann auch in den Waitomo Caves. Für ein "Black Water Rafting".

Kurzfristig bekam ich da noch einen Platz. Leider sah es mit der Schlafsituation anders aus. So musste ich mir ein Bett in eine Stunde entfernten Hamilton buchen. Eigentlich wollte ich schon am Freitag los, aber es wurde ein großer Sturm angekündigt der sich letztendlich als Luftnummer entpuppte, aber ich dadurch erst am Samstag los fuhr.

Von Freitag auf Samstag hat es Abends sehr stark geregnet. Ich wachte um vier Uhr davon aus und konnte erstmal nicht mehr einschlafen, dabei dachte ich nur und morgen muss ich sechs Stunden Autofahren. Na toll.

Die Autofahrt war diesmal ein wenig anders als im Sommer. Es gab wechselweise starken Regen auf den Sonnenschein folgte, darauf ein bewölkter Himmel, Sonnenschein, Platzregen und so weiter. Sonnenbrille auf und wieder ab. 

Nach etwa zwei Stunden viel mir auf das ich meinen Reisepass vergessen hatte. Daher rufte ich erstmal bei meiner Unterkunft und beim Cave Team an, da ich mir nicht sichher war ob sie den zur Personalien überprüfen brauchen. - Der deutsche Personalausweis wird hier eher selten als ein beglaubigtes Dokument angenommen - Brauchten sie nicht und ich war froh den Weg nicht wieder zurück fahren zu müssen. 

Die Strecke war eine völlig neue für mich. Viele uneinsehbare Kurven. Ich war immer froh wenn kein Auto hinter mir war. Da die meisten sehr drängeln wenn nicht 100 oder mehr gefahren wird. Das empfand ich immer als anstrengend, da ich langsamer fuhr, ich kenne die Strecke nicht und die vielen Kurven veranlassen mich nicht dazu schnell zu fahren. Es gab aber dadurch für den Hintermann kein Weg an mir vorbei und so war ich erleichtert, als endlich eine gerade Strecke kam und er an mir vorbei zog. 

Auch mit dem Tempolimit nehmen die meisten es nicht so genau. Kommt ein Schild das ein Tempolimit fordert versuche ich immer abzubremsen, dass ist meist aber nicht möglich da das Auto hinter mir sein Tempo nicht reduziert. Ich fuhr dann auch Mal 80 auf einer geforderten 30 oder 50 Strecke. Ich bin noch nicht oft genug in Deutschland gefahren um da ein Vergleich zu haben. 

Abends kam ich am Hostel an. Ich machte mich Bett fertig und versuchte zu schlafen. Was in einem Sechsbettzimmer gar nicht so leicht ist. Das Licht ist die ganze Zeit an, jemand kommt rein oder raus, dann war das Zimmer genau am Ausgang so das ich die Gespräche der Raucher hörte, es war sehr warm oder einer meiner Zimmergenossen sucht irgendwas im Rucksack. Als ich dann endlich schlafen konnte wurde ich jede Stunde einmal wach, weil wieder irgendwas gesucht wurde oder sich jemand fertig machte. Erholsame Nacht ist was anderes....

Sonntag, 09.04.2017

Porirua

 Der Tag war heute endlich wieder Sonnig mit blauem Himmel. Also beschloss ich mir den Hund zu nehmen und mal auf den Hügel hier in der nähe zu gehen. Von da aus ist die Aussicht über Porirua toll und der Blick ist weit. So könnt ihr euch nun einen noch bessern Einblick machen wie es hier Aussieht :).

 

Ich freue mich schon auf die nächsten Zwei Wochen. Einmal sind da wieder Schulferien (Herbstferien) und ich habe zwei lange Wochenenden hintereinander:D.

Freitag, 07.04.2017

Hurricanes (Rugby live im Stadium)

 Seit Sonntag hat es ununterbrochen geregnet. Manchmal war es sehr stark und laut. Zum Glück hat es genau am Freitag aufgehört. Meine Gastmutter hat mit und die Kinder zu einem Rugby Spiel der Wellington Rugby Mannschaft „Hurricanes“ mitgenommen. Wir fuhren mit der Bahn und vom Bahnsteig konnten wir direkt zum Stadium gehen. Ich habe mich sehr gefreut. Vorne sind am Stadium zwei Maori Gestalten und was mir gefiel war eine Trommelband. Wir bekamen Poster, Flaggen und Karten um sonst.

 

Das Stadion war relativ leer. Ich fand wir hatten gute Plätze. Wir saßen am Anfang auf der Tor Seite der „Hurricanes“, das meiste passierte aber auf der anderen Seite, was einerseits gut war, da wir viele Punkte machten, aber so hatte ich nicht so ein guten Überblick über das Spiel und was da hinten dann passierte. So richtig habe ich das Spiel noch nicht verstanden. Es macht mir trotzdem Spaß zu schauen.

Beim Punkte holen ist es dann auch wieder einfacher. Einer rennt mit dem Ball Richtung Ziellinie bis ein Gegner ihn von der Seite rein rennt oder auch nicht. Manchmal sehen die zusammenstöße sehr hart aus. Spieler aus unserem Team haben eine gelbe und einer eine rote Karte erhalten. Einer wegen groben takle und der andere hat wohl gleich zwei umgehauen, wenn ich das richtig verstanden habe. Es ist nicht so einfach da durch zu blicken, warum jetzt was warum passiert.

Nach jedem Punkte Treffer von unserm Team gab es Feuerfontänen und kurz Musik. Am ende haben wir gewonnen ich habe schon vergessen wie viel es war. Das wichtigste aber war ,dass es sehr viel Spaß gemacht hat. 

Leider konnte ich kein Cricket Spiel live sehen, wobei dies noch verwirrender ist. Cricket ist hier ein Sommer Spiel. Rugby und Fussball Wintersport. 

 

 

Sonntag, 02.04.2017

Cape Palliser

  Der südlichste Punkt der Nordinsel ist „Cape Palliser“. Benannt wurde er nach James Cook´s Freund - Admiral Sir Hugh Palliser-. Ich hatte schon lange vor dort hin zu fahren, habe es aber wegen schlechter Wetter vorhersagen immer wieder verschoben. Habe mir aber dann gedacht das ich jetzt einfach fahre, da die Wettervorhersage hier sehr ungenau sein kann. Das Wetter hatte es auch gut mit mir gemeint an dem Tag.- Kein Regen -

Um auf die andere Seite der Nordinsel zu kommen musste ich über den Berg, den wir schon öfter gefahren sind diesmal bin ich das erste Mal alleine gefahren. Zum Glück war auf meiner Seite nicht viel los, da ich langsam fahre und es mich nervös macht, wenn hinter mir jemand drängelt und ich ihn nicht vorbei lassen kann. Es war alles gut oben wurde mir ein wenig schummrig, wegen der Höhe + Kurven. War dann auch froh als ich auf der anderen Seite angekommen war.

Von da an war es mehr als eine Stunde Fahrzeit bis zum Cape. Es ging mit 100 über Landstraße. Es war wieder sehr kurvig und es geht viel hoch und runter. Einmal wurde ich überrascht als ich einen Hügel hoch fuhr und gleich dahinter eine Kurve kam. Konnte aber zum Glück den Lenker schnell umdrehen. Um so näher ich an die Küste kam desto Kurviger wurde es (linkskurve,rechtskurve und wieder linkskurve...) und und mehr Warnschilder gab es - Gefahr, Vorsicht rutschig - Steine können von den Felsen kommen und so weiter. Nach so einer Stunde im nichts sah ich wieder Häuser. Ich war verwundert das dort Menschen wohnen, da war einfach mal nichts.

Meine Fahrt war aber noch nicht vorbei. Mein Navigator zeigte mir ich sei da. War ich aber noch nicht. Erst hörte die Straße auf, ich fuhr nur noch auf einem Schotterweg. Hinter mir sah ich ein Auto das hin und her schwante und der Fahrer wohl mühe hatte das Auto grade zu halten. Ein Schild kam auf dem „Washout“ stand. Die Definition davon lautet unter andrem – eine Überflutete Straße(...) -. Das sah ich dann auch vor mir. Wasser das Wasserfallartig über die Straße lief. Erstmal blieb ich stehen und dachte muss ich da jetzt wirklich durch? Es war aber dann gar nicht so schlimm wie ich dachte. Hatte ein wenig Angst vom Wasser gezogen zu werden. War aber nicht der Fall. Auf dem Rückweg musste ich kurz warten um ein anderes Auto durch zu lassen. Da habe ich dann schnell ein Foto gemacht :).

Hinweis- bin auch auf dem Bild drauf ;)

Danach war es aber noch nicht ganz vorbei. Die Straße wurde enger und so fuhr ich zwischen Klippe und Felsen und hoffte das mir kein Auto entgegen kam. Als ich am Parkplatz ankam, war ich so froh endlich da zu sein. Vor mir hatte ich jetzt nur noch die 251 Stufen zum Leuchtturm. Die ersten waren okay, aber es wurde steiler und jeder Schritt tat weh. Wie immer war das Gefühl endlich oben angekommen zu sein super. Ich genoss die Aussicht und machte viele Fotos. Die Wellen waren hier hoch und brachen toll an den Felsen. Nach einiger Zeit oben, stieg ich wieder hinab. Was durch die Steile Treppe aber auch nicht so einfach war.

Ich machte mich wieder auf den Weg zurück hielt aber noch an einem anderen Parkplatz, wobei ich erst nicht wusste warum da jetzt so viele Leute parken. Waren nur große Felsen zu sehen. Ich saß im Auto und sah wie eine Robbe ins Wasser sprang und danach wusste war es mir dann klar. Als ich näher ran ging entdeckte ich immer mehr auch Babys. Es war wirklich toll wie nah ich ran gehen konnte. Auf der anderen Seite waren sogar noch mehr. Das war ein tolles Erlebnis für mich so viele Freilebende Robben auf einmal zusehen.

Manchmal sind die Robben garnicht so leicht zu findenDie lebt noch habe gesehen das sie atmetBitte keine Fotos mehr

Das Baby lag da ganz alleine.              

Der Rückweg ging dann schnell vorbei, wie es halt immer so ist. Zuhause war ich wieder alleine, da die Mutter woanders übernachtetelaughing.

 Kein Fotoshop x

 

Montag, 27.03.2017

Mein Englisch

Bald bin ich nun schon neun Monate hier. Meine Sprachkenntnisse haben sich verbessert. Es ist für mich normal geworden in der Familie und draußen Englisch zu hören und zu sprechen. Ich denke aber immer noch deutsch. Ich denke aber weniger darüber wie ich die Wörter jetzt sage und freue mich, wenn ich ein Satz automatisch richtig gesagt habe.Ich vertausche seltener wer und wo oder sage ich ging dort hin und nicht das ich da war. Schwer ist es mit Wörtern die ich nicht jeden Tag höre oder sage, diese vergesse ich immer wieder, nach dem ich zum dritten Mal Nachfrage, klappt es meist sie zu merken.

Die Neuseeländer haben auch ihren ganz eigenen Slang, so lernte ich, dass Cheers nicht nur zum Anstoßen gesagt wird sondern auch an Stelle von Danke und Bitte verwendet werden kann. Ich versuche es immer Mal wieder einzubauen, finde es aber immer noch komisch.

Schaue ich Nachrichten, merke ich wie mein Gehirn so darauf gesteuert ist bei einem Interview auf die deutsche Übersetzung zu warten, dass ich am Anfang abschalte und den Anfang nicht mitbekomme.

Im Gespräch bin ich immer noch unsicher. In einem zweier Gespräch komme ich ganz gut zu Recht, aber in ein Gespräch einzusteigen fällt mir noch nicht so leicht.

 

 

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